Montag, 14. März 2016

Rezension zu „Another Day in Paradise“ von Laura Newman


Kurzbeschreibung:

„Begib Dich auf einen apokalyptischen Road Trip!

‘Hier im Raum befinden sich Typen, die ihre Freunde köpfen und Deadheads mit Brecheisen erledigen, aber niemand sieht sich in der Verantwortung, mir diese tollwütige Lehrerin vom Hals zu schaffen?‘

Die Welt, wie Naya sie kannte, existiert nicht mehr. Eine furchterregende Seuche hat sich innerhalb der Bevölkerung ausgebreitet und verwandelt ihre Opfer zu einer seelenlosen Gefahr – zu Deadheads. Einzig die Hoffnung darauf, an der Küste auf das Militär zu treffen, treibt die kleine Gruppe an, weiterzumachen. Doch die Reise in den Süden ist riskant. Und dann ist da auch noch dieser Typ, der eines Nachts ganz plötzlich auftaucht.

Erlebe einen bizarren Road Trip durch das apokalyptische Texas!“



Meine Meinung:

Nachdem der Großteil der Menschheit einer Seuche zum Opfer gefallen ist, kämpfen sich nun vier Teenager quer durch Texas auf der Suche nach dem rettenden Militär.

Sam, Naya, Gadget und Summer müssen dabei stets auf der Hut vor den mordenden Deadheads sein. Alle Seuchenopfer werden zu Deadheads. Diese sind den klassischen Zombies zwar ähnlich, aber trotzdem auch wieder ganz anders und dadurch noch gefährlicher.

Das Buch ist aus Nayas Sicht geschrieben und beginnt, als sich die Vier bereits mitten auf ihrem Road Trip befinden. Nach und nach erfahren wir, wie die Seuche sich ausgebreitet hat, wie die Gruppe zusammen gefunden hat und viele Details über jede einzelne Person. Ihre Reise und ihre Handlungen sind sehr realistisch und nachvollziehbar dargestellt. Dadurch fällt es einem sehr leicht, sich in die Protagonisten hinein zu versetzen und man schließt sie gleich ins Herz. Sie sind keine übertriebenen Kämpfer, sondern versuchen nach Möglichkeit, den Deadheads aus dem Weg zu gehen. Sie machen unterwegs aber auch menschliche Begegnungen, die sehr unterschiedlich ausfallen.  Das sind alles Dinge, mit denen man bei einer Dystopie dieser Art rechnet. Aber die Autorin hat noch viele überraschende und schockierende Wendungen eingebaut, die einem den Atem stocken lassen. Man kann sich absolut auf nichts verlassen und alles ist anders als man denkt. Das Buch nimmt ein rasantes Tempo an, das auch bis zum Ende anhält. Es ist spannend bis zur letzten Sekunde.


Cover:

Das Cover sieht einfach super aus. Es spiegelt gleichzeitig die düstere, einsame und gefährliche Handlung im Buch wieder. Die Blutflecken finden sich auch im Buch wieder.


Fazit:

Ein gnadenloser Kampf ums Überleben! Ein Muss für jeden Dystopien-Fan.


Ich gebe dem Buch insgesamt 5 von 5 Möpsen.




Infos zum Buch:

Verlag:  Books on Demand (2. Oktober 2015)
ISBN: 978-3738646511
Preis: 11,99 Euro
Taschenbuch, 356 Seiten



In der Reihe erschienen sind:

Band 1: Another Day in Paradise
Band 2: Anyone Dies in Paradise (erscheint 2016)


Ich danke Books on Demand für das Rezensionsexemplar.

Kommentare:

  1. Sehr schöne Rezension! Ich finde das echt ziemlich interessant und könnte mir auch vorstellen, es zu lesen. Aber ich bin so ein Angsthase, wäre das trotzdem was für mich? :)

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  2. Hallo Luise,
    das kann ich leider schwer einschätzen. Letztendlich geht es ja ums Überleben und die Deadheads sind auch ähnlich wie Zombies, dementsprechend kommt das Buch nicht ganz ohne brutale Szenen aus. Es geht aber auch viel um die Gruppe und noch um etwas Anderes Ausschlaggebendes, das ich leider wegen Spoilergefahr nicht weiter benennen kann. Auf jeden Fall habe ich schon "schlimmere" Bücher gelesen. Ich fand es extrem spannend und es hat mich total gefesselt, aber ich habe es nicht als angsteinflößend empfunden. Wenn Du z.B. schon mal "The Walking Dead" gesehen hast, finde ich die Serie krasser. Aber man kann es auch nicht direkt vergleichen, weil das Buch nach ca. der Hälfte noch eine ganz andere Wendung nimmt.
    Bei Laura Newman gibt es auch eine Leseprobe (http://adip.lauranewman.de/leseprobe-2/).
    Vielleicht kann sie Dir bei Deiner Entscheidung helfen.
    Viele liebe Grüße,
    Yvi :-)

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