Freitag, 8. Januar 2016

Rezension zu „Eine letzte Berührung vor der Ersten“ von N.G. Koch


Kurzbeschreibung:

„Was, wenn das Leben dir plötzlich einen Schubs gibt und du dich in den Armen von jemandem wiederfindest, den du längst vergessen hast? Derzeit wohnt Paige mit ihrem äußerst attraktiven Mitbewohner Adam im Norden Londons. Sie führt ein erfülltes Leben, wäre da nicht ihre Mutter, die ein Faible für Verkupplungsversuche hat und dazu sehr skurrile Männer aufspürt. Im Grunde ist Paige gar nicht auf der Suche nach Mr. Right. Doch dann kommt es zu einer Begegnung, die sie nicht mehr loslässt! Paige setzt alles daran, dieser Person aus dem Weg zu gehen. Bis sie eines Tages einen Anruf erhält, der sie eine Erste und Letzte Berührung erfahren lässt.“








Meine Meinung:

Paige begegnet im Laufe ihres Lebens immer wieder ihrem Jugendschwarm Ian, der jedoch immer noch so arrogant und selbstverliebt ist, wie zu Schulzeiten und jeden Abend eine neue Frau abschleppt. Obwohl Paige immer noch Gefühle für ihn hegt, versucht sie sich genau aus diesen Gründen von ihm fernzuhalten.

Ihre Mutter versucht sie immer wieder zu verkuppeln. Doch das ist nichts für Paige. Da bleibt sie lieber Single und ist auch glücklich damit. Eines Tages zieht ihr Mitbewohner Adam um und Paige sucht einen neuen Mitbewohner. Doch Lilly, die bei ihr einzieht ist ausgerechnet die Schwester von Ian, was Paige nicht wusste und somit kann sie ihm nur noch schwer aus dem Weg gehen. Aber welche Interessen hegt Ian?

Mit Paige und Ian erleben wir eine Achterbahn der Gefühle. Man wird hin und her gerissen. Ian scheint Paige zu mögen, doch dann taucht er immer wieder  mit anderen Frauen auf. Auch Paige kann sich ihm nicht vollends entziehen und gibt sich zeitweise ihren Gefühlen hin, wird dann jedoch stinkwütend auf Ian, weil sie nie weiß, woran sie bei ihm ist. Letztendlich reden beide nie wirklich miteinander und jeder hat seine Geheimnisse, was zu großen Komplikationen und Streits führt. Als Leser ist man hin und her gerissen zwischen Hoffnung und Aussichtslosigkeit. Man weiß einfach nicht einzuschätzen, ob die beiden eine Chance haben oder nicht.
Dies wird im Laufe der Geschichte dann schon etwas viel und damit leider etwas zuviel des Guten. Weshalb ich einen Punkt in der Bewertung abgezogen habe.

Doch dann passiert etwas Schreckliches, was mich als Leser so einige Tränen gekostet hat. Werden die beiden diesen Schicksalsschlag überstehen?

Das Buch ist aus Paiges Perspektive geschrieben und so erleben wir ihre Gefühlswelt hautnah. Es ist eine wunderbare Geschichte über Freunde, Familie und Liebe, die sehr lohnenswert ist.


Cover:

Das Cover finde ich leider überhaupt nicht ansprechend. Ich hätte es wahrscheinlich nie in die Hand genommen und dann wäre mir eine wirklich tolle Geschichte entgangen.


Fazit:

Eine berührende Liebesgeschichte, die unter die Haut geht und gleichzeitig nervenaufreibend ist. 


Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.



Ich danke der Autorin N.G. Koch für das Rezensionsexemplar.


Infos zum Buch:

Verlag:  Books on Demand (2015)
ISBN TB: 978-3738639995
Preis TB: 11,99 Euro
Taschenbuch, 376 Seiten
ISBN EBook: 3738639993
Preis EBook: 3,99 Euro



Donnerstag, 7. Januar 2016

Rezension zu „Milten & Percy - Das Schloss der Skelette“ von Florian C. Booktian



Kurzbeschreibung:

„Detective Percy Meercat bekommt einen Praktikanten 
an die Backe: Milten Greenbutton, einen jungen, 
aber bisher erfolglosen Erfinder. Percy, seines 
Zeichens stolzes Erdmännchen, will Urlaub 
machen und kehrt seinem Job den Rücken. 
Er landet mit Milten in der Kleinstadt Sharpytown 
und nach einem ausgelassenen Fest bei einer gut aussehenden Pensionsbesitzerin im Bett. Doch der 
Schein trügt, bald wendet sich alles Gute zum 
Schlechten, und der Detective steht alleine in 
der menschenleeren Stadt und fragt sich, 
was überhaupt passiert ist.“






Meine Meinung:

Kurioser geht es kaum. Wer es so richtig verrückt mag, wird dieses Buch lieben.
Eine Galaxy baut sich ihren eigenen Planeten und weil es für eine komplette Erdkopie nicht reicht, wird sie zur Hälfte mit dem Planeten Gnaa zusammengetan. Und so erleben wir hier einen Mix aus „normalen“ Erdbewohnern die sich mit der komplett anderen Welt Gnaa engagieren müssen und umgekehrt.  In Gnaa gibt es z.B. sprechende Erdmännchen, wie hier den Hauprotagonisten Percy, der als Detective sein Geld verdient. Percy ist schwer überarbeitet und braucht dringend Urlaub und dann bekommt er auch  noch einen Praktikanten, den Erfinder Milten an die Backe. Percy geht trotzdem in den Urlaub und nimmt Milten einfach mit. Obwohl er sich aus allem raushalten will, bleibt ihm schon bald nichts anderes übrig, als seinen nächsten Fall zu übernehmen. Milten erweist sich dabei schon bald als nützlich und die beiden werden zu einem Team.
Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein und trotzdem ist jeder auf seine eigene Art und Weise sympathisch. Bei Percy ist es der Knallharte Cop mit einem Hang zu krassen Aktionen, wenn er überarbeitet ist und doch ist er ein Erdmännchen, das Kuscheln will und sonst schlecht schlafen kann. Milten ist etwas unsicher und zurückhaltend, hat sein Herz aber am rechten Fleck und entdeckt schon bald den taffen Ermittler in sich.

 Eine tolle Geschichte, die einfach unheimlich witzig und spannend zugleich geschrieben ist und mit einer gehörigen Portion Ironie. Selbst die Kleinigkeiten in der Geschichte sind wunderbar umgesetzt, z.B. das Menschen Stifte zum Zeichnen nehmen, aber die Bewohner von Gnaa sie gerne essen.

Das Buch ist einfach und flüssig geschrieben. Trotz der Mischung der verschiedenen Welten ist sie leicht verständlich und eine tolle Abwechslung für zwischendurch.


Cover:

Das Cover passt perfekt zum Buch und zur Geschichte. Man erkennt dort schon den Skelettkopf, der aus der Burg kommt. An dem zeichnerischen Stil erkennt man aber auch, dass es keine gruselige, sondern witzige Geschichte ist.



Fazit:

Ein kuriose Geschichte der ganz anderen  Art, spannend und urkomisch zugleich.


Ich gebe dem Buch 5 von 5 Möpsen.





Ich danke Florian C.Booktian für das Rezensionsexemplar.


Infos zum Buch:

Verlag:  CreateSpace Independent Publishing Platform (2015)
ISBN: 978-1518869525
Preis: 7,90 Euro
Taschenbuch, 170 Seiten
ISBN EBook: 1518869521
Preis EBook: 0,99 Euro



Mittwoch, 6. Januar 2016

Rezension zum Hörbuch „Shadowmarch – Die Grenze“ Tad Williams



Kurzbeschreibung:

„Krieg zieht herauf. Die Elben, einst hinter der Schattengrenze im Norden zurückgezogen, treten aus dem Nebel heraus und wollen verlorene Gebiete zurückerobern. Aber auch der machtbesessene Autarch im Süden stellt Heere bereit und beide haben die Südmarkfeste zum Ziel. Dort müssen die königlichen Zwillinge Barrick und Briony die Regierungsgeschäfte übernehmen. Dort hütet Chaven, der über geheimes Wissen aus den Alten Tagen verfügt, einen magischen Spiegel. Dort verzehrt sich Ferras Vansen, Hauptmann der Königlichen Garde, in einer Leidenschaft, von der niemand ahnt. Und dort findet der Funderling Chert ein Kind, dessen Schicksal ihn ins tiefste Herz des Schattenreiches führen soll …“




Meine Meinung:

Erstmal muss ich sagen, dass das Hörbuch ganz wunderbar gelesen wird. David Nathan hat eine sehr angenehme, ruhige und doch sehr geheimnisvolle Stimme, die dem Buch genau die richtige Dramatik verleiht. Es gibt unzählige Erzählstränge und doch schafft er es diese vielseitig und individuell zu sprechen. Das hat wirklich Spaß gemacht beim  Zuhören.

Nun zur Geschichte. Anfangs bekommt man unglaublich viele historische Daten zum Hintergrund und zur Entstehung Eions. Als Hörbuch sind diese leider schwer zu verarbeiten. In der Hinsicht ist wahrscheinlich ein Printausgabe praktischer und einprägsamer. Es gibt unglaublich viele verschiedene Erzählstränge und es benötigt höchste Konzentration allen zu folgen und den Überblick nicht zu verlieren. Nach einer Weile legt sich das, wenn man die Charaktere und ihre Namen, sowie die Handlungen schon besser kennt, auch wie diese miteinander verflochten sind.

Tad Williams hat hier ein riesengroßes High-Fantasy-Epos geschaffen. Er baut immer wieder ganz langsam Dramatik und Spannung auf und wechselt dann zum nächsten Erzählstrang, sodass man ständig ungeduldig ist und immer wissen möchte, wie es weiter geht. Man wird immer wieder auf die Folter gespannt.

Zu den Charakteren möchte ich nicht zu jedem einzeln ins Detail gehen, das es einfach zu viele sind. Am meisten ans Herz gewachsen sind mit die starke Briony, die obwohl sie noch jung ist, auch in schweren Zeiten für ihr Volk da ist und sich nicht in die dort typische Frauenrolle drängen lassen will und dann auch noch die beiden Funderlinge Chert und Opalia. Sie sind einfach herzensgut und nehmen sogar das Menschenkind Flint bei sich auf, obwohl sie sich damit keine Freunde machen und behandeln ihn wie ihren eigenen Sohn.

In der CD findet man auch noch diverse Karten und eine Auflistung aller wichtiger Charaktere und Handlungsorte, die einem bei der Orientierung helfen. Das hilft, diese im Hörbuch leichter zu verstehen und zuzuordnen.


Cover:

Das Cover weckt Neugierde und hat mit der im Schatten liegenden Burg, etwas Mystisches und Reisende, die sich auf den Weg in ihr Abenteuer machen. Es wirkt kalt und düster und trotzdem wartet ein Licht und Hoffnung am Ende. Man wird sofort in den Bann gezogen.



Fazit:

Ein großartiges High-Fantasy-Werk, das sich wahrscheinlich, trotz der großartigen Leistung von David Nathan, als Printexemplar leichter lesen lässt.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.



Ich danke dem Hörverlag und Randomhouse für das Rezensionsexemplar.


Infos zum Buch:

Verlag:  Der Hörverlag (2015)
ISBN: 978-3844518047
Preis: 24,99 Euro
Spieldauer: 30 Stunden und 53 Minuten, ungekürzte Lesung
Gelesen von David Nathan


Sonntag, 3. Januar 2016

Rezension zu „Dark Elements – Steinerne Schwingen“ von Jennifer L. Armentrout


 
Kurzbeschreibung:

„Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz 
normaler Teenager zu sein. Aber während ihre 
Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste 
Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: 
Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts 
in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. 
Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut – und mit 
einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele 
rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, 
erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, 
dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich 
wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem 
höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet … 
und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis 
ihrer Herkunft!





Meine Meinung:

Layla ist eine unglaublich starke Persönlichkeit. Sie ist zur Hälfte Dämonin und zur Hälfte Wächterin. Dadurch wird sie von beiden Seiten nicht wirklich akzeptiert. Obwohl die Wächter sie aufgenommen haben und sie mit ihnen zusammen aufwächst, wird und kann sie nie vollständig zu ihnen gehören. Trotzdem kämpft Layla jeden einzelnen Tag darum, die Wächter  mit ihrer Fähigkeit Dämonen zu markieren, zu unterstützen und somit ein Teil von ihnen und als vollständiges Mitglied der Familie akzeptiert zu werden, wohl wissend, dass dies niemals eintreten wird. Das nächste Problem ist, dass sie aufgrund ihrer dämonischen Seite immer Hunger auf Seelen hat und somit niemals einem Jungen (auch nicht ihrem Schwarm Zayne) zu nahe kommen  darf. Dadurch ist sie sehr einsam.  Man fühlt und leidet mit Layla, die einfach nur normal sein möchte und sich akzeptiert und geliebt fühlen will.
Zayne kann man schwer einschätzen. Ich denke er mag Layla. Aber empfindet er auch mehr für sie? Schließlich sind den Wächtern strikte Regeln auferlegt, z.B. dass eine Vermischung des Blutes nicht in Frage kommt.
Eines Tages tritt dann der Dämon Roth in Laylas Leben und stellt dieses vollends auf den Kopf. Sie erfährt viel von ihm, dass die Wächter vor ihr geheim gehalten haben und Gut und Böse sind nicht mehr klar definiert.

Wer kämpft tatsächlich auf welcher Seite und wer sagt die Wahrheit?
Hier beginnt ein Wechselbad der Gefühle und selbst als Leser vermag man nicht zu sagen, wie sich die Geschichte entwickelt. Wer meint es wirklich gut mit Layla?
Dazu kommt, dass der gutaussehende Roth keine Seele besitzt und Layla sich ihm deshalb ohne Gefahr nähern kann. Es kribbelt mächtig zwischen den Beiden.

Man verschlingt die Seiten nahezu und kann von der ersten Sekunde an in Laylas Welt abtauchen. Durch den emotionalen und mitreißenden Schreibstil ist man sofort gefesselt von der leidenschaftlichen Geschichte zwischen Layla und Roth und der drohenden Gefahr von Unbekannten, die eine Apokalypse heraufbeschwören wollen. Ich konnte das Buch bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen.

Es vereint einfach alle Komponenten zwischen einer sehr emotionalen und tragischen Familiengeschichte, einer sehnsuchtsvollen, aussichtslosen und leidenschaftlichen Liebesgeschichte bis hin zu einer extrem verzwickten, spannenden, actiongeladenen und unvorhersehbaren Endzeitgeschichte.

Das Buch ist aus Laylas Perspektive geschrieben und am Ende gibt es noch ein Bonusszene, die aus Roth’s Sicht geschrieben ist und uns somit einen Einblick in seine wahre Gefühlswelt gibt.


Cover:

Das Cover ist wahrhaftig edel geworden. Die steinerne Schwinge passt perfekt zur Geschichte und der graue glitzernde Hintergrund sieht einfach wunderschön aus.
Einziges Manko ist, dass der Klappentext in Glitzer-Silber geschrieben ist und dadurch auf dem Hintergrund leider schwer lesbar ist.


Fazit:

Eine tolle Geschichte, die einfach alles hat! Sie ist spannend, actionreich, emotional, gefühlvoll, leidenschaftlich und zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar. Gut und Böse verschwimmen vollkommen und schon bald fragt man sich, wer steht überhaupt auf welcher Seite? Ein absolutes Muss für alle Fantasy-Fans!


Ich gebe dem Buch 5 von 5 Möpsen.






Infos zum Buch:

Verlag:  Harper Collins (2015)
ISBN: 978-3959670036
Preis: 16,90 Euro
Hardcover, 448 Seiten


In der Reihe erschienen sind:

Band 1: Steinerne Schwingen

Ich danke dem Harper Collins Verlag, dass er mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Samstag, 2. Januar 2016

Rezension zu "Indische Inspirationen: 70 Ausmalbilder zum Entspannen“


Kurzbeschreibung:

„Mit diesen Ausmalbildern sind die Alltagssorgen schnell vergessen! Tanken Sie neue Energie beim Kolorieren der wunderschönen indischen Motive. Holen Sie sich Buntstifte oder Filzstifte und legen Sie los. Durch die bunten Farben werden die Bilder lebendig, gleichzeitig werden Sie durch das kreative Gestalten ruhiger. Gönnen Sie sich eine Auszeit von 5 bis 10 Minuten Ausmalen pro Tag, um im Alltag entspannter zu sein.…."









Meine Meinung:

Ich habe es getan! Ich habe das erste Mal ein Malbuch für Erwachsene ausprobiert.
Wer mich ein bisschen kennt, weiß dass ich sehr gerne zeichne und male, deshalb war ich Malbüchern für Erwachsene etwas skeptisch gegenüber. Angesteckt von der immer wachsenden Beliebtheit, habe ich mir gedacht, dass ich es einfach mal austeste.

„Indische Inspirationen“ enthält insgesamt 70 sehr schöne florale Muster. Es ist nicht direkt wie ein Buch gestaltet, sondern eher einem Block. Dadurch kann man die Blätter sehr leicht einfach heraustrennen, wodurch es sich besser malen lässt. Ich habe mir als Erstes ein Motiv mit nicht zu kleinen Motiven herausgesucht. Sehr schön war, dass beim heraustrennen, der Block trotzdem ganz geblieben und nicht auseinandergefallen ist. Die Blätter sind beidseitig bedruckt. Angegeben ist, dass man mit Buntstiften und Filzstiften ausmalen kann. Also habe ich verschiedene ausprobiert. Mit Buntstiften habe ich angefangen und ich muss sagen, dass sie sich für mich am Besten bewährt haben. Bei den Filzstiften hatte ich leider Probleme. Erstens ist es sehr schwierig, bei den kleinen filigranen Zwischenräumen nicht überzumalen, da selbst dünne Filzstifte schon eine breitere Mine haben als die Abstände erlauben. Zweitens hat leider das Papier die Farbe in dem Maße aufgesaugt, dass sie sich über die Strichbreite hinaus ins Papier verteilt hat. Für diese feine Arbeit ist das leider für mich inakzeptabel uns sah optisch auch katastrophal aus. Dann habe ich auch noch Fineliner ausprobiert, da man mit ihnen noch genauer arbeiten kann, als mit Filzstiften. Das Ausmalen ging damit leichter, aber das Aufsaugen der Farbe blieb leider ein Problem.

Zum Papier kann ich sagen, dass es sich gut anfässt. Nicht zu dick oder zu dünn ist, jedoch eine zu starke Saufeigenschaft hat. Durch den doppelseitigen Druck kann es vorkommen, dass wenn man mit Filzstiften malt, einige punktuelle Stellen durchdrücken.

Zu den Motiven muss ich sagen, dass sie mir erstmal optisch sehr gut gefallen.
Die Linien einiger Motive sind jedoch so fein, dass man das Feld zum Ausmalen fast nur noch erahnen kann und ein Ausmalen fast unmöglich wird Es gibt aber auch größere Motive, bei denen es leichter fällt. Somit ist für jeden Schwierigkeitsgrad etwas dabei.

Weiterhin sind mir winzige Fehler in den Mustern aufgefallen. Mich selber hat das nicht gestört, aber wer Wert auf eine perfekte Arbeit legt, dem könnte dies unter Umständen nicht gefallen.

Nun zu dem Grund, warum man überhaupt ausmalt: Der Entspannung.
Diesen Zweck erfüllt das Buch absolut! Schon nach ein paar ausgemalten Linien ist man so darauf konzentriert, dass man alles andere um sich herum vergisst uns sofort abschalten kann. Also wer entspannen will, braucht tatsächlich nur ein paar Minuten am Tag malen und kann diesen Effekt schon spüren. Dies jedoch nur, solange man keine Filzstifte benutzt und sich dann ärgert.



Cover:

Das Cover ist optisch sehr schön gestaltet und zeigt ein Motiv, was teilweise ausgemalt und teilweise noch nicht ausgemalt ist.  Damit passt es gut zum Block. Sehr schade ist jedoch, dass das Covermotiv im Block nicht zu finden ist. Das kann ich leider nicht verstehen. Bei 70 tollen Motiven, hätte man eines aus dem Buch nehmen können.




Fazit:


Ein schönes Buch mit wunderbaren floralen Motiven, die sich aber nur zum Ausmalen mit Buntstiften eignen.


Ich gebe dem Buch 3 von 5 Möpsen.





Ich danke dem Bassermann Verlag für das Rezensionsexemplar.


Infos zum Buch:

Verlag:  Bassermann Verlag (2015)
ISBN: 978-3809436041
Preis: 4,99 Euro
Taschenbuch, 72 Seiten


Ich würde mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren Eure Erfahrungen mit Ausmalbüchern mitteilt und vielleicht habt ihr ja auch ein paar Tipps für mich, welche Stifte sich besonders zum Ausmalen eignen. :-)



Mein Lesemonat Dezember



Das ist mein Lesemonat Dezember:

Ich habe 5 Printbücher gelesen, 4 EBooks und ich habe das erste Mal ein Malbuch für Erwachsene getestet.





Freitag, 1. Januar 2016

Gewinnerbekanntgabe Silvestergewinnspiel



********** Gewinnerbekanntgabe  **********
Silvestergewinnspiel




Die Goodie-Bag von Katja Piel/Cathey Peel hat gewonnen: 
Stefanie Aden







Herzlichen Glückwunsch! :-)
Bitte schicke mir deine Anschrift einfach per PN.


Ich danke Euch allen für Eure Teilnahme und wünsche Euch ein frohes und gesundes neues Jahr! :-)


Viele liebe Grüße,

Eure Yvi :-)