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Freitag, 9. März 2018

Rezension zu „Elayne 1 - Rabenkind“ von Jessica Bernett



Quelle: Sternensand Verlag




Infos zum Buch:

Titel: Elayne 1 - Rabenkind
Autor: Jessica Bernett
Erschienen am: 9. März 2018
Verlag: Sternensand Verlag
Taschenbuch: 342 Seiten
ISBN: 978-3-906829-77-7
Taschenbuch: 12,95 Euro
EBook: 6,99 Euro







Kurzbeschreibung:

„Eine Prophezeiung, der sie nicht entkommt. Eine Bürde, die sie kaum tragen kann. Eine Liebe, zart, zerbrechlich und bedroht von Lügen, Intrigen sowie dem Spiel der Macht.
Die junge Elayne von Corbenic wächst im Norden Britanniens in einer düsteren Festung auf. Ihr Vater, König Pelles, ist besessen von einer Vision, die Elaynes Mutter kurz vor ihrem Tod gehabt haben soll. Demnach wird Elayne die Mutter des größten Helden aller Zeiten. Dafür opfert der König alles: das Wohlergehen seines Volkes und die Liebe seiner Tochter.“
(Quelle: Sternensand Verlag)



Meine Meinung:

Die Artus-Saga kannte ich schon von vielen Geschichten, Erzählungen und vor allem Verfilmungen, doch der Charakter Elayne von Corbenic war mir noch gänzlich unbekannt. Deshalb finde ich es umso schöner, dass die Autorin ihr nun eine eigene Geschichte gibt.
Elayne ist noch jung, aber bereits im heiratsfähigen Alter. Sie lebt in einer sehr düsteren Festung. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, das einzig und allein Elayne dieser Festung Wärme und Leben schenkt. Sie ist das gute Herz des Hauses. Auf ihren Vater ist nicht wirklich Verlass. Er ist zurückgezogen und Besessen von einer Prophezeiung und vergisst darüber hinaus völlig, dass er die Verantwortung für ein Volk hat. In der Festung arbeiten und leben nur noch wenige Menschen, die teilweise sehr eigen, aber doch freundlich und liebevoll sind. Sie ersetzen irgendwie die Familie von Elayne und sie ist der Mittelpunkt. Sie ist von ihrer ganzen Art mehr Königin, als es ihr Vater je sein wird. Sie denkt an ihr Volk, macht sich Gedanken, versucht Dinge in die Hand zu nehmen und packt auch mal selber mit an, wenn Hilfe benötigt wird. Elayne hat ein wahnsinnig großes Verantwortungsbewusstsein, was erstaunlich für so ein junges Mädchen ist, aber sie unglaublich sympathisch macht.
Eines Tages steht dann ein Barde vor der Tür, der ihr Herz ordentlich durcheinanderbringt.

Die Geschichte von Elayne kommt eher ruhig daher. Man lernt ihr Leben, ihren Charakter und auch die Geschichte sowie politischen Aspekte gut kennen. Die Spannung ergibt sich hier aus der Beziehung zu ihrem Barden und den möglichen Konsequenzen für ihre Zukunft und ihr Volk. Zum Ende des Buches hat mich ein Charakter mit seinem Verhalten sehr enttäuscht. Ich habe mich nur gefragt: „Warum?“ Ich hoffe, dass dies dann in der Fortsetzung geklärt werden wird.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, fesselnd und vor allem sehr bewegend. Ich konnte mich sehr gut in Elayne’s Gefühlswelt hinein versetzen. Doch die Geschichte nimmt mit diesem Buch definitiv erst ihren Anfang und gerade am spannendsten und dramatischsten Punkt ist sie dann leider schon zu Ende. Ich bin schon sehr neugierig, wie es weiter geht.


Cover:

Das Cover ist relativ ruhig und schlicht gehalten, aber sehr schön. Durch die Verzierungen und das Symbol in der Mitte, passt es aber ganz toll zur historischen Geschichte. Der Rabe spielt auch in der Geschichte eine widerkehrende Rolle.  


Fazit:

Eine ruhige aber tiefgründige Geschichte, die hier mit dem ersten Band erst ihren Anfang findet.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.



Ich danke dem Sternensand Verlag, dass ich das Buch vorablesen durfte. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.




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Donnerstag, 1. März 2018

Rezension zu „Königreich der Träume – Sequenz 1: Die schlafende Prinzessin“ von I. Reen Bow



Quelle: I. Reen Bow




Infos zum Buch:

Titel: Königreich der Träume – Sequenz 1: Die schlafende Prinzessin    
Autor: I. Reen Bow
Verlag: Independently published
Erschienen am: 25. Februar 2018
Seiten: 139
ISBN: 978-1980223566
EBook: 0,99 Euro
Taschenbuch: 5,99 Euro







Kurzbeschreibung:

„Die Stadt, in der Träume Realität werden
Jessica Blair wacht in einem muffigen Motel auf. Bis auf ein paar Habseligkeiten besitzt sie nichts; nicht einmal mehr ihre Erinnerungen. Die einzigen Hinweise auf ihre Identität sind ein Busticket in das »Königreich der Träume« und ein Name, den jemand mit Lippenstift auf ihren Badezimmerspiegel geschrieben hat. Während der Busfahrt stößt sie auf hysterische Fans der Träumerin, eine weltberühmte Attraktion, die ihre Träume in die Realität zu holen vermag. Jessicas Sitznachbar Dave, der Gardist im Königreich der Träume, spricht von wundersamen Traumgestalten und Magie, die Jessi in der Stadt erwarten, doch statt Einhörnern und Prinzessinnenkleidern begegnet sie wahrgewordenen Alpträumen, die sie zu jagen beginnen. Dave ist der Einzige, der sie durch die vorapokalyptische Stadt in ihr vergessenes Leben geleitet.
Fantasy-Dystopie
Auch bekannt unter dem Projekt „traumhaft düstersüß“, die perfekte Bezeichnung für diese Geschichte.
Beim „Königreich der Träume“ handelt es sich um KEINE Roman-Reihe, sondern um ein siebenteiliges Serial, deren Folgen zweimonatlich erscheinen.“
 (Quelle: I. Reen Bow)


Meine Meinung:

Der Anfang des Buches beginnt gleich sehr mysteriös und könnte glatt einem Thriller entsprungen sein. Jessi wacht in einem Motel auf und hat ihr komplettes Gedächtnis verloren. Sie folgt ihren einzigen Hinweisen, die aus einem Namen am Spiegel und einem Busticket besteht. Mit dem Ticket fährt sie in das Königreich der Träume. Auf der Fahrt lernen wir, was es damit auf sich hat und warum es einen wahren Hype darum gibt. Jessi kann mit alldem noch nichts anfangen und muss recht schnell feststellen, dass das Königreich der Träume auch ein Königreich der Albträume werden kann. Kaum angekommen, muss sie schon um ihr Leben fürchten. Gott sei Dank wird sie bei ihrem Kampf ums Überleben  von dem charismatischen Dave unterstützt. I. Reen Bow hat hier einen wahren Albtraum erschaffen, der einem Gänsehaut bereitet. Obwohl das Buch relativ kurz ist, da es sich hierbei um den Auftakt einer Serie handelt, ist es wahnsinnig actionreich und fesselnd. Die Traumwelt hat mich sehr neugierig gemacht und viele Fragen aufgeworfen, vor allem die schlafende Prinzessin und wie sie diese Träume entwickelt. Die beiden Hauptcharaktere Jessi und Dave sind sehr symphatisch. Sie halten zusammen, was ein positives Gefühl hinterlässt. Dennoch bleibt auch ein Stück Skepsis bei mir zurück, denn durch den Gedächtnisverlust wissen wir kaum etwas über Jessi und die Menschen, mit denen sie in Kontakt kommt. Ständig  habe ich mich gefragt, ob irgendjemand vielleicht sogar mit ihrem verlorenen Gedächtnis zu tun haben könnte.

Man kann auch durchaus einen gesellschaftskritischen Aspekt erkennen, denn die Art und Weise der Vermarktung eines eigentlich in Gefangenschaft befindlichen Mädchens ist schon sehr grenzwertig. Die Profitgier kennt hier offensichtlich keine Tabus. Das lässt den Verdacht offen, dass das nicht alles nur zum Schutz der Menschen vor den Träumen geschieht. Ich denke hier gibt es noch viel aufzudecken und zu erfahren.

Das Buch hat auf jeden Fall einen absoluten Suchtfaktor. Die erste Sequenz lässt einfach viele Fragen offen und mit neuen Charakteren und Entwicklungen kommen auch immer mehr Fragen hinzu. Die Welt ist sehr spannend, erschreckend und vielseitig. Man muss einfach mehr davon lesen.



Cover:

Das Cover lädt im wahrsten Sinne des Wortes zum Träumen ein. Es ist einerseits verspielt und zauberhaft und andererseits doch sehr düster. Es passt toll zur Geschichte. Auch die düstere Stimmung erklärt sich schnell, wenn man die Traumwelt der schlafenden Prinzessin erlebt hat. Das Cover ist ein absoluter Hingucker.


Fazit:

Ein spannender und düsterer Auftakt der Serie, die unglaublich neugierig auf mehr macht.   


Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.



In der Reihe erschienen sind:

Sequenz 1: Die schlafende Prinzessin
Sequenz 2: ?


Ich danke I. Reen Bow, dass ich das Buch vorablesen durfte. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.


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Donnerstag, 28. Dezember 2017

Rezension zu „Die Chroniken der Zehn 1 – Das Geheimnis der Flammen“ von Nina Hirschlehner



Quelle: BoD




Infos zum Buch:

Titel: Die Chroniken der Zehn 1 – Das Geheimnis der Flammen
Autor: Nina Hirschlehner
Verlag: Books on Demand
Erschienen am: 17. September 2015
Seiten: 340
ISBN: 9783734732485
Taschenbuch: 11,99 Euro
EBook: 3,99 Euro







Kurzbeschreibung:

„Jede Nacht das Gleiche: Die Stadt vor übernatürlichen Angriffen schützen und dafür sorgen, dass niemand etwas davon bemerkt.

Für die fünfzehnjährige Elisa ist das der Alltag, auch wenn sie sich oft wünscht, diese Aufgabe nicht alleine erfüllen zu müssen.
Wie es das Schicksal so will, findet sie tatsächlich Gleichgesinnte im Kreis der Zehn. Eigentlich sollte ihr Leben von nun an um einiges leichter werden, wenn da nicht Alexander wäre ...“
(Quelle: Books on Demand)


Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht ganz so leicht. Wir werden mitten in das Geschehen geworfen, und erleben einen Kampf von Elisa. Doch ich konnte mich noch nicht so in das Szenario reinversetzen, da noch zu viel unverständlich war für mich. Dies hat sich dann geändert als Elisa die Schule gewechselt hat. Von nun an, konnte ich mehr und mehr Teil ihres Lebens werden und das hat es in sich. Elisa hat ihre Familie schon sehr früh verloren und kämpft sich seit dem nicht nur alleine durchs Leben sondern auch  gegen diverse übernatürliche Mutationen. Auf der neuen Schule lernt sie schon bald andere Jugendliche kennen und erfährt, dass sie nicht die Einzige ist, die diese Kämpfe ausfechtet.
Die Gruppe ist eine tolle Mischung sehr unterschiedlicher Charaktere, bei der man sich gleich wohl fühlt. Man wollte schon irgendwie ein Teil von ihnen werden und ich habe mich für Elisa riesig gefreut, dass sie nun Gleichgesinnte gefunden hat. Doch ihre Aufnahme in die Gruppe gestaltet sich schwierig, da sie mit viel Misstrauen zu kämpfen hat. Dann gibt es auch noch viele Geheimnisse, die Elisa noch nicht kennt und mich hat es manchmal echt wahnsinnig gemacht, bis die Anderen ihr mal etwas erzählt haben. Ich habe da schon sehr mit Elisa mitgelitten und auch mitgefiebert. Sie ist ein unglaublich starker und mutiger Charakter. Je mehr ich von der Geschichte gelesen haben, umso mehr hat sie mich gefangen genommen. Es gibt immer wieder Neues und Überraschendes aus der Welt des Übernatürlichen und den Mutationen zu erfahren, sodass es nie langweilig wird und man immer weiter lesen möchte. Der Schreibstil ist flüssig. Das Ende ist aber ganz gemein und endet mit einem Cliffhanger. Ich habe echt gedacht: „Nein! Das kann doch jetzt nicht der Ernst der Autorin sein. Das Buch kann doch jetzt nicht so zu Ende gehen.“ Zur Beruhigung kann ich nur sagen, dass dies erst der erste Band einer dreiteiligen Reihe ist. Also muss ich unbedingt weiter lesen.


Cover:

Das Cover ist in Ordnung, weil es gut den Inhalt wieder spiegelt. Es ist mir aber nicht ins Auge gestochen. Ich habe es aufgrund des Klappentextes gelesen. Die Farben sind zu sehr Ton in Ton und ich habe das Gefühl ein bisschen vom Rot erschlagen zu werden.


Fazit:

Der Einstieg war für mich etwas schwierig, aber dann wollte ich diese spannende Geschichte nicht mehr aus der Hand legen.


Ich gebe dem Buch knappe 4 von 5 Möpsen.



In der Reihe erschienen sind:

Band 1: Das Geheimnis der Flammen
Band 2: Die vergessene Stadt
Band 3: Der Kreis der Zehn


Ich danke Nina Hirschlehner für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.


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Montag, 11. Dezember 2017

Rezension zu „Rebellious Hearts – Lovestory für dich“ von Sarah Nisse


Quelle: Arena Verlag





Infos zum Buch:

Titel: Rebellious Hearts – Lovestory für dich
Autor: Sarah Nisse
Verlag: digi:tales (Arena Verlag)
Erschienen am: 6. Dezember 2017
Seiten: 350
ISBN: 978-3-401-84005-5
EBook: 3,99 Euro








Kurzbeschreibung:

„***Du wurdest auserwählt, an dem interaktiven Game BrotherHood teilzunehmen. Öffne jetzt die App und du wirst dich fragen, wie du jemals ohne diesen Kick leben konntest!***

Manon weiß nicht, woher die mysteriöse App kommt, die sich wie von selbst auf ihrem Handy installiert hat. Aber sie kommt gerade recht, denn Manon würde fast alles tun, um ihrem sorglosen, aber unendlich tristen Leben als Tochter eines reichen, einflussreichen Politikers zu entkommen. Obwohl sie jeder darum beneidet, ödet Manon einfach alles an, dort auf der elitären Île Saint-Louis mitten im Herzen von Paris. BrotherHood schafft Abhilfe, schon bald findet sie sich in einem Rausch aus Spiel, Abenteuer und Rache wieder. Bis aus Spiel ernst wird und es erste Verletzte gibt. Und was hat David, ihr geheimnisvoller Nachhilfelehrer, der wie aus dem Nichts in ihr Leben getreten ist, mit der ganzen Sache zu tun? Manon muss sich fragen, wem sie noch vertrauen kann. Und wie weit sie bereit ist zu gehen.“
(Quelle: Arena Verlag)


Meine Meinung:

Manon wächst als Tochter eines reichen Politikers auf, muss aber ständig damit kämpfen, dass sie nicht den Ansprüchen ihrer Eltern entspricht. Sie hat es schwer in ihrer Familie und ist deshalb ein perfektes Opfer für „BrotherHood“. David hingegen kommt aus ärmlichen Verhältnissen, musste die Schule abbrechen und versucht sich um seine Familie zu kümmern.

Ich fand an ihm gut, dass er nicht aufgibt, egal welche Steine ihm in den Weg gelegt werden. Er versucht Dinge zu ändern und hinterfragt auch schon mal bestimmte Ereignisse. Er hat ein gutes Herz und versucht das richtige zu tun, obwohl er diesen Weg erst noch finden muss.

Manon stand ich sehr zwiegespalten gegenüber. Einerseits habe ich es bewundert, dass sie die Kunst liebt und eben nicht so versnobt ist, wie ihre Eltern. Andererseits hatte sie in anderen Dingen oftmals eine „Ist mir doch egal“ – Stimmung, die mir an ihr nicht gefallen hat. Der Weitblick hat mir bei ihr irgendwie gefehlt. Doch das war sicherlich auch ein Stückweit notwendig für die Geschichte, damit die Handlung die gewisse Spannung entwickeln kann. Denn mit der App „BrotherHood“ begibt sich Manon auf ein gefährliches Abenteuer. Als Leser wollte ich immer unbedingt wissen, was „BrotherHood“ wirklich vorhat und ob Manon und David sich dieser Schlinge noch entziehen können. Ebenso war es schön zu sehen, wie zwei so extrem unterschiedliche Personen, sich wohl gegenseitig annähern. Dennoch spielt die Liebesgeschichte aber eine Nebenrolle.

Sarah Nisse hat einen leichten und sehr spannenden Schreibstil. Gleichzeitig regt das Buch auch zum Nachdenken an. Denn nicht nur die Unterschiede in der Gesellschaft werden aufgezeigt, sondern auch wo die moralischen Grenzen bei den Menschen liegen. Das macht die Geschichte aktuell und Gesellschaftskritisch.


Cover:

Das Cover lässt schon erahnen, dass die Geschichte spannend und mysteriös wird. Es ist ausdrucksstark und passt sehr gut zum Inhalt.


Fazit:

Ein gefährliches Abenteuer, das aber auch zum Nachdenken anregt.    


Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.


Ich danke digi:tales für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.


Freitag, 8. Dezember 2017

Rezension zu „Winter, Liebe und ein Wiesel“ von Emma Wagner


Quelle: Emma Wagner



Infos zum Buch:

Titel: Winter, Liebe und ein Wiesel  
Autor: Emma Wagner
Verlag: Independently published
Erschienen am:  1. Dezember 2017
Seiten: 480
ISBN: 978-1973417637
Taschenbuch: 13,90 Euro
EBook: 0,99 Euro








Kurzbeschreibung:

„Juli ist dreiundzwanzig, alleinerziehende Mutter und im Hinblick auf Männer nicht gerade mit Glück gesegnet. Auch mit ihrer chaotischen Familie hat sie mehr als genug Probleme am Hals. Doch das sind momentan noch ihre geringsten Sorgen, denn das familieneigene Antiquariat läuft mehr als schlecht und es stapeln sich die unbezahlten Rechnungen auf ihrem Tisch. Julis einzige Hoffnung: eine Beförderung in der Möbelfirma, in der sie arbeitet. Da ist es nicht unbedingt hilfreich, dass sie durch einen unglückseligen Zufall ihren Chef ins Krankenhaus bringt. Zu allem Überfluss droht der Verlust des Hauses, in dem Juli mit ihrer fünfjährigen Tochter, ihrer chaotischen Mutter und der spleenigen Großtante lebt. Das alles kurz vor Weihnachten. Und dann rennt ihr auch noch ständig dieser mürrische Leo über den Weg … Eine bezaubernde Geschichte über Zufälle, die keine sind, Liebe, die wirklich Liebe ist, und ein Wiesel, das … tut, was Wiesel eben so tun. Dieser Roman ist in sich abgeschlossen. Wer Spaß an wiederkehrenden Figuren hat, darf sich auf ein kleines Wiedersehen mit Charakteren aus „Eine Schildkröte macht noch keine Liebe“ sowie „Mit Ski, Charme und Pinguin“ freuen.“
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung:

Die junge Mutter Juli hat es nicht gerade einfach. In ihrem Job wird ihre Arbeit nicht wirklich anerkannt und sie ist unterbezahlt und zuhause muss sie sich nicht nur um ihre kleine Tochter, sondern auch noch um ihre Mutter, Großtante und die Sonderwünsche ihrer Schwestern kümmern. Schon beim Lesen, kann man den Stress förmlich spüren, den Juli hat. Mehr als einmal hätte ich ihrer Familie gerne gesagt, dass sie nicht alles bei ihr abladen sollen. Juli ist sehr verantwortungsbewusst und liebt ihre Familie über alles. Doch leider findet sie nicht den richtigen Partner, der auch ihre kleine Tochter akzeptiert. Eines Tages begegnet ihr dann der unhöfliche Leo. Von da an lässt auf beiden Seiten ein Fettnäpfchen nach dem anderen grüßen. Die Begegnungen von ihnen sind hitzig laut und leidenschaftlich. Das ist einerseits sehr spannend, aber manchmal habe ich es auch etwas zu engstirnig von beiden empfunden. Gerade wo Juli und Leo oft Missverständnisse entgegen gebracht werden, hätten sie offener dem jeweilig anderen gegenüber sein können. Ansonsten gibt es aber auch viele sehr schöne Begegnungen zwischen ihnen und man merkt, dass sie sich gegenseitig gut tun. Juli muss lernen auch mal nein zu sagen und an sich zu denken und Leo muss nicht nur einen schweren Schicksalsschlag überstehen, sondern sich auch mit seiner Familie auseinander setzen. Das Buch ist eine tolle Unterhaltung mit Spannung, Witz und ganz viel Charme. Natürlich spielt auch ein Mauswiesel mit und sorgt für einige Lacher.

Wer von Emma die Bücher „Eine Schildkröte macht noch keine Liebe“ und „Mit Ski, Charme und Pinguin“ kennt, wird sich auf ein kurzes Wiedersehen mit altbekannten Charakteren freuen können. Für die Handlung ist es aber nicht zwingend notwendig, sie gelesen zu haben, obwohl ich sie Euch ebenfalls ans Herz legen kann.

Der Schreibstil von Emma ist wieder flüssig, sehr humorvoll  und leidenschaftlich. Ich wollte abends anfangen das Buch zu lesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe so sehr mit den Protagonisten mitgefiebert, dass ich die ganze Nacht durchgelesen habe. Ich kann euch die chaotische Geschichte also nur empfehlen.
  

Cover:

Das Cover hat diesen typischen Stil von Emma Wagner. Ich liebe diese tollen Farben und finde es wieder richtig klasse.


Fazit:

Eine spannende und Chaotische Liebesgeschichte.


Ich gebe dem Buch sehr gute 4 von 5 Möpsen.


   

Donnerstag, 30. November 2017

Rezension zu „Bigtime 2 – Hot Mama“ von Jennifer Estep


Quelle: Piper Verlag



Infos zum Buch:

Titel: Bigtime 2 – Hot Mama  
Autor: Jennifer Estep
Verlag: Piper Taschenbuch
Erschienen am: 2. Oktober 2017
Seiten: 400
ISBN: 978-3-492-28038-9
Taschenbuch: 13,00 Euro
EBook: 3,99 Euro









Kurzbeschreibung:

„Fiona Fine ist die heißeste Fashion-Designerin in Bigtime, New York. Buchstäblich. Denn nach Feierabend wird Fiona zu Fiera, einer Superheldin mit Feuerkräften. In letzter Zeit musste Fiona viel durchmachen, besonders der Tod ihres Verlobten macht ihr zu schaffen. Aber sie will sich nicht unterkriegen lassen und neu anfangen, daher scheint es gutes Karma zu sein, als Fiona den sexy Geschäftsmann Johnny Bulluci auf der Hochzeit einer Freundin kennenlernt. Nur leider tauchen neue Superschurken auf und crashen die Hochzeit. Fiona weiß nicht, worauf sie aus sind, aber wenn sie es nicht herausfindet, ist sie diejenige, die dieses Mal in Flammen aufgehen könnte …“
(Quelle: Piper Verlag)


Meine Meinung:

Der zweite Band der Reihe widmet sich Fiona alias Fiera. Es hat mich sehr neugierig gemacht, nun auch ihre Geschichte zu lesen. Noch immer trauert Fiona nach dem Tod ihres Verlobten und es fällt ihr sichtlich schwer das Turteln der frisch verliebten Carmen und Sam zu ertragen. Doch schon bald kommt ein Neuer in die Stadt und erobert Stück für Stück Fionas Herz. Es wird heiß und feurig.

Es war schön, diesmal in die Gefühlswelt von Fiona abtauchen und mehr über sie zu erfahren. Wir erfahren auch viel über die Organisation und Finanzierung der Superhelden-Welt und mit welchen Nebenjobs sich die Superhelden sonst noch über Wasser halten müssen. Besonders interessant fand ich auch, wie Fionas Stoffwechsel funktioniert. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Massen, die sie an Nahrung zu sich nehmen muss, sondern spielt auch im Kampf eine wichtige Rolle. Endlich kann man einmal hinter die harte Fassade von Fiona schauen und auch ihre verletzliche Seite kennen lernen. Das hat mir gut gefallen und man kann sich nun auch richtig gut in sie hinein versetzen.
Aber auch Johnny hat so einige Geheimnisse. Ob er sich und Fiona tatsächlich eine Chance gibt? Johnny hat ein gutes Herz, aber trotzdem war ich mit seinen Handlungen nicht immer einverstanden. Als Nebencharakter fand ich Johnny’s Schwester Bella besonders interessant. Sie hat mir richtig gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt, im dritten Band mehr von ihr zu lesen.

Genauso wie in Band 1 gibt es aber auch hier etliche vorhersehbare Momente. Als Leser werden einem bestimmte Dinge schon lange vor den Protagonisten klar. Trotzdem konnte mich der flüssige Schreibstil und die Geschichte, wieder sehr begeistern. Es gibt viele spannende Momente, denn die Helden müssen es diesmal wieder mit extrem gefährlichen Superschurken aufnehmen. Doch für mich waren gerade die zwischenmenschlichen Beziehungen besonders interessant. Sie sind eben wie ein Familie und als Leser hat man das Gefühl dazu zu gehören.


Cover:

Das Cover passt toll zum ersten Band. Nur das wir diesmal die feurige Fiera als Superheldin darauf sehen.


Fazit:

Eine wundervolle Fortsetzung mit alten und neuen Charakteren.


Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.



In der Reihe erschienen sind:

Band 1: Karma Girl
Band 2: Hot Mama
Band 3: Jinx (erscheint im Frühjahr 2018)


[Werbung]
Ich danke dem Piper Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.


Mittwoch, 29. November 2017

Rezension zu „The Promise – Der goldene Hof“ von Richelle Mead


Quelle: Bastei Lübbe



Infos zum Buch:

Titel: The Promise – Der goldene Hof
Autor: Richelle Mead
Verlag: One (Bastei Lübbe)
Erschienen am: 29. September 2017
Seiten: 587
ISBN:  978-3-8466-0050-4
EBook: 13,99 Euro
Gebunden: 18,00 Euro








Kurzbeschreibung:

„Der Goldene Hof verspricht auserwählten Mädchen ein völlig neues Leben. Nicht nur, dass sie lernen, sich in vornehmen Kreisen zu bewegen, sie werden auch auf eine glamouröse Zukunft im aufstrebenden Nachbarland Adoria vorbereitet.
Die junge Adelige Elizabeth scheint bereits ein solches Leben zu führen. Doch nach dem Tod ihrer Eltern fühlt sie sich wie in einem Gefängnis, aus dem sie nur noch fliehen will. Als Elizabeth dann den charmanten Cedric Thorn vom Goldenen Hof kennenlernt, weckt er einen waghalsigen Plan in ihr: Sie muss es irgendwie nach Adoria schaffen. Und kurze Zeit später tritt sie unter falschem Namen die Ausbildung am Goldenen Hof an …“
(Quelle: Bastei Lübbe)


Meine Meinung:

Ich bin großer Fan von Richelle Mead und habe mich deshalb riesig auf das neue Buch gefreut. Es ist ganz anders, als man es von ihr gewohnt ist, denn es enthält keine Fantasy-Elemente. Dies ist eine Liebesgeschichte, die viele Hürden überwinden muss.

Elizabeth möchte nicht zwangsverheiratet werden und flieht deshalb an den Goldenen Hof. Nur Cedric kennt Ihr Geheimnis und ihr wahres Ich. Während Elizabeth unter verdecktem Namen ausgebildet wird, um später einen reichen Bewerber aus einem Nachbarland heiraten zu können, kommen sich Cedric und sie ganz sachte näher. Ich mag beide Protagonisten. Elisabeth ist bodenständig, kreativ und nicht auf den Mund gefallen. Cedric versucht vor seinem Vater zu bestehen und doch auch seinen eigenen Weg zu gehen. Cedric und Elisabeth sind auf ihre gegenseitige Hilfe angewiesen. Doch schon bald entwickelt sich alles anders als man denkt.

Der Schreibstil von Richelle Mead ist leicht, flüssig und sehr bildhaft. Ich konnte mich vollends in die Geschichte fallen lassen. Es gibt viele überraschende Wendungen, aber auch Geheimnisse, Intrigen und viel Gefahr. Mehr als einmal müssen die Protagonisten um ihr Leben fürchten. Auch wenn man es vielleicht nicht gleich vermutet, wird die Geschichte extrem spannend. Ich habe mit Elisabeth und Cedric mitgefühlt, mitgefiebert und mitgelitten. Das Buch hat mich überrascht und sehr gut unterhalten. Ich freue mich schon, wenn es weiter geht.


Cover:

Das Cover hat mir gut gefallen. Es hat tolle Farben und passt optisch sehr gut zum Goldenen Hof. Man kann jedoch nicht erahnen, dass sich nicht nur viele Gefühle, sondern auch ein spannendes Abenteuer hinter der Geschichte verbirgt.    


Fazit:

Ein sehr überraschendes Buch mit viel Gefühl und Spannung.  


Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.




Ich danke Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.




Dienstag, 28. November 2017

Rezension zu „Blutmond-Vampire 1 – Das Erwachen von Licht und Finsternis“ von Petra Teske


Quelle: Amazon




Infos zum Buch:

Titel: Blutmond-Vampire 1 – Das Erwachen von Licht und Finsternis
Autor: Petra Teske
Verlag: Independently published
Erschienen am: 3. Oktober 2017
Seiten: 313
ISBN: 978-1549686153
Taschenbuch: 9,99 Euro
EBook: 2,99 Euro







Klappentext:

„Zwei Welten und ein Kampf, der über Licht und Finsternis entscheiden wird.
Finsternis: „Es begab sich zu einer Zeit, in der der Kampf zwischen Licht und Finsternis geschlagen war. Die Welt hatte sich gespalten. Über einen Teil legte sich eine immerwährende Dunkelheit. In diesem Land herrschte allein der Mond über den Himmel, die Sonne war für immer untergegangen. Die Krieger der Finsternis hatten ihren ersten Sieg errungen …“ Licht: Amerikanerin Layla Thomson, Tochter eines reichen Fabrikbesitzers, führt ein Leben, wofür sie viele beneiden. Sie studiert, leitet das Cheerleaderteam und gehört an der Universität der Studentenverbindung an, die zur Elite zählt. Als ihr Freund Charlie mit dieser Verbindung einen hinterhältigen Überfall auf eine Studentin ausübt, ändert sich Laylas Leben grundlegend. Ihr Vater entzieht Layla jeglichen Luxus und fordert sie auf, nun selbst für ihr Leben aufzukommen. Charlie hingegen schmiedet neue Pläne. Eine Gruppe mysteriöser Handwerker gerät in sein Visier. Er ahnt nicht, dass er damit eine Gefahr herausfordert, die ihm und seinen Verbindungsfreunden zum Verhängnis werden könnte …“
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung:

Das Buch ist der erste Band einer Reihe und wir lernen hier die Charaktere näher kennen. Layla und ihre Freunde gehören zu den Privilegierten an der Uni und so führen sie sich auch auf. Sie spielen anderen gefährliche Streiche und kommandieren sie herum. Besonders Layla’s Freund Charlie ging mir richtig auf die Nerven. Lagojan und seine Bekannten verbergen ein großes Geheimnis. Zur Tarnung arbeiten sie als Handwerker an der Universität. Es dauert nicht lange bis auch sie auf der Abschussliste von Charlie landen.

Layla muss indes lernen mit den einfachen Dingen des Lebens klarzukommen, da ihr von ihrem Vater als Strafe ihre Privilegien entzogen wurden. So kommt es, dass sie und Lagojan sich annähern.  Beide lernen voneinander und müssen erkennen, dass sie viele falsche Vorurteile haben und der Schein manchmal trügt. Petra Teske hat hier die Entwicklung der Charaktere in den Vordergrund gestellt und dies ist ihr wieder sehr gut gelungen. Dadurch kann man sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen und lernt sie genau kennen.

Der Fantasy-Anteil ist in diesem Buch noch  nicht sehr hoch. Erst am Ende kommt es zu vielen spannenden Momenten, die uns eine tolle Überleitung auf Band 2 bieten.
Der Schreibstil von Petra Teske ist durchweg fesselnd, flüssig und zugleich tiefgründig. Obwohl das Buch eher ruhig daherkommt, wollte ich es nicht aus der Hand legen. Aber es hat mir auch gut gefallen, dass sie sich die Zeit genommen hat uns die Charaktere so ausführlich zu präsentieren. So verliert man im späteren Verlauf nicht den Überblick. Nach dem spannenden Cliffhanger am Ende der Geschichte kann ich es nun kaum noch erwarten, wie es wohl in Band 2 weiter geht.


Cover:

Das Cover ist in tollen und kräftigen Farben gehalten. Es hat diesen typischen Stil, den alle Cover von Petra Teske haben und den ich so liebe.


Fazit:

Ein tiefgründiger, aber noch etwas ruhiger Reihenauftakt.


Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.



In der Reihe erschienen sind:

Band 1: Das Erwachen von Licht und Finsternis
Band 2: Jataru – Land der Finsternis
Band 3: ?

Samstag, 25. November 2017

Rezension zu „Ausgerechnet Muse“ von Carola Wolff


Quelle: fabulus Verlag




Infos zum Buch:

Titel: Ausgerechnet Muse
Autor: Carola Wolff
Verlag: fabulus Verlag
Erschienen am: 17. Februar 2017
Gebunden: 320 Seiten
ISBN: 978-3-944788-43-2
Print: 16,95 Euro
EBook: 13,99 Euro







Klappentext:

„Die 17-jährige Apollonia Parker will frei und ungebunden sein. Sie träumt davon, mit ihrem Motorrad Bonnie durch Schottland zu fahren. Allerdings verfügt sie über eine Gabe, die sie besonders hasst: Sie ist wie ihre Mutter eine Muse. Apollonia hat aber keine Lust, sich an einen Künstler zu binden, diesen zu inspirieren und zu hätscheln. Als Nick ihr einen Song widmet, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Der junge, äußerst begabte Singer-Songwriter ist von Apollonia ganz hingerissen. Doch der habgierige Konzernchef Viktor Tyrell ist gegen diese Verbindung. Er will Apollonias Gabe für seine Zwecke nutzen — und setzt die schwarze Muse Velika auf Nick an.“
(Quelle: fabulus Verlag)



Meine Meinung:

Auf der Leipziger Buchmesse war ich auf einer Lesung von Ausgerechnet Muse. Das hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Die Geschichte über eine Muse, die eigentlich keine sein will, wollte ich unbedingt lesen und ich wurde nicht enttäuscht.
Parker (so nennt sich Apollonia) sieht an ihrer Mutter, wie das Leben einer Muse aussieht und genauso so stellt sie sich ihr eigenes Leben nicht vor. Das kann ich gut verstehen. Jeder möchte sich doch selbst finden und sich nicht seinen Weg vorher bestimmen lassen. Anfangs scheint Parkers Handeln egoistisch. Doch sie ist noch sehr jung und muss erst lernen, dass ihre Entscheidungen auch Konsequenzen für andere haben. Dadurch kann man ihr Verhalten auch gut nachvollziehen. Als Parker ihren Schützling Nick kennenlernt, muss sie das erste Mal Verantwortung übernehmen. Dabei wird sie von dem Raben Lyngx unterstützt. Der ist übrigens mit seinen Sprüchen ein richtiges Highlight der Geschichte.

Das Buch ist teilweise aus der Sicht von Parker, aber auch aus der Sicht von Nick geschrieben. So lernt man beide Seiten und ihr Handeln sehr gut verstehen. Die Autorin hat einen leichten und verständlichen Schreibstil, der gut zu dem Jugendbuch passt. Die Charaktere sind  glaubwürdig gestaltet und ich konnte mich gut in sie hinein  versetzen. Es ist eine Geschichte über Jugendliche, die sich selbst finden müssen und ihren Weg in die Zukunft, gepaart mit einer tollen Portion Fantasy und Humor. Es wird aber auch richtig spannend, denn eine schwarze Muse hat es auf Nick abgesehen. Dadurch möchte man das Buch dann auch nicht mehr aus den Händen legen.


Cover:

Das Cover ist wirklich klasse geworden. Darauf ist eine Zeichnung von Parker und ihrem Raben, die extrem ausdrucksstark ist. Es wirkt sehr düster und passt zu Parkers Einstellung und ihren Gefühlen. Der tolle orangene Buchschnitt gibt dem aber noch einen schönen Kontrast. Ich finde es ist extrem gut gemacht.


Fazit:

Eine abwechslungsreiche Jugend-Fantasy-Geschichte, die ich nur empfehlen kann.


Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.



Ich danke dem Fabulus Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.