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Samstag, 10. Juni 2017

Rezension zu „Die Dämonenakademie 2 – Die Inquisition“ von Taran Matharu


Quelle: Heyne Verlag




Infos zum Buch:

Titel: Die Dämonenakademie 2 – Die Inquisition
Autor: Taran Matharu
Verlag: Heyne fliegt
Erschienen am: 22. Mai 2017
Broschiert: 512 Seiten
ISBN:  978-3-453-26993-4
Print: 12,99 Euro
EBook: 9,99 Euro
Link zur Bestellung: Heyne Verlag, Amazon







Klappentext:

„Auf Fletcher und seine Freunde an der Dämonenakademie wartet eine ganz besondere Herausforderung: Die Schüler des Abschlussjahrgangs werden auf eine heikle Mission ins Reich der Orks geschickt – und das ganze Königreich schaut ihnen dabei zu. Ob Adelssohn oder Waisenjunge, ob Elf oder Zwerg, um ihren Auftrag erfolgreich zu Ende zu bringen müssen die künftigen Dämonenmagier erst einmal ihre eigenen Steitereien überwinden und lernen als Gruppe zusammenzuarbeiten. Doch in ihrer Mitte gibt es einen Verräter ...“


Meine Meinung:

Ich liebe dieses Buch! Ich liebe es genauso, wie auch schon den ersten Band. Das ist echt selten, da zweite Bände ja oftmals das Gefühl erwecken, die Handlung nur zu strecken. Das Gefühl hatte ich hier jedoch überhaupt nicht.

Ja, ich muss zugeben, das erste was ich gemacht habe, als ich das Buch in der Hand hatte, war nachzuschauen, ob wieder ein Dämonologie-Teil hinten im Buch ist und ich wurde nicht enttäuscht. Dort sind wieder tolle Zeichnungen von neuen Dämonen, die wir im Laufe der Geschichte kennenlernen werden und ihre Eigenschaften aufgeschrieben. Das finde ich einfach toll. Dadurch kann man sich alles noch bildhafter vorstellen als sowieso schon. Diesmal haben wir aber auch am Anfang des Buches zwei Karten, die uns die Örtlichkeiten von Hominum näher bringen.

Nun aber zur eigentlichen Geschichte. Achtung Spoiler, falls man den ersten Band noch nicht gelesen haben sollte!
Der zweite Band beginnt ein Jahr nach dem ersten. Trotzdem geht die Handlung nahtlos weiter, weil Fletcher dieses Jahr im Gefängnis verbracht hat. Nun steht seine Gerichtsverhandlung an. Fletcher und auch wir Leser, müssen wären der Verhandlung feststellen, welche Veränderungen es in Hominum gegeben hat. Diese sorgen dafür, dass Fletcher einem gefährlichen Netz aus Macht und Intrigen gegenüber steht. Wieder einmal sind es Freundschaft und der Glaube daran, das Richtige zu tun, die in diesem Fall weiterhelfen können.
Bereits Flechters Verhandlung ist so spannend und teilweise ausweglos konstruiert, dass ich sofort gefesselt war und das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Doch es geht noch viel actionreicher weiter. Denn eine gemeinsame Rettungsmission von Menschen, Zwergen und Elfen, die in den Orkdschungel führt, soll für Frieden in Hominum sorgen. Eine große Aufgabe. Auch hier müssen Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt und Menschlichkeit über Verrat und Intrigen siegen. Ob das möglich ist? Ich sag nur so viel, dass das Buch mit einem richtig fiesen Cliffhanger endet und die Zeit bis der dritte Band erscheint, kommt einem endlos lang vor.

Der Schreibstil ist bildhaft, spannend und emotional. Ich war sofort wieder gefangen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe es in einem Stück durchgelesen. Wir lernen, wie bereits angedeutet, nicht nur neue Dämonen kennen, sondern auch neue Charaktere, wie z.B. die taffe und selbstbewusste Zwergenfrau Kress, mit der man sofort sympathisiert. Doch auch alte Bekannte sieht man wieder, auch die, denen man lieber nicht mehr begegnet wäre und das noch bösartiger als zuvor. Über Fletscher erfahren wir noch mehr über seine Vergangenheit und so einige Geheimnisse werden gelüftet. Lasst Euch überraschen.

Abschließend kann ich sagen, dass mich die Fortsetzung richtig begeistert hat. Ich kann sie Euch nur empfehlen. Ihr solltet aber den ersten Band schon kennen.


Cover:

Das Cover ist dem des ersten Bandes sehr ähnlich. Es hat sich lediglich die Farbe geändert. Das rot strahlt irgendwie mehr Gefahr aus und passt toll zu den Entwicklungen im Buch. Es ist ein absoluter Hingucker und sticht sofort ins Auge.


Fazit:

Eine spannende und facettenreiche Fortsetzung, die mich absolut begeistert hat.


Ich gebe dem Buch 5 von 5 Möpsen.


In der Reihe erschienen sind:

Band 1: Der Erwählte
Band 2: Die Inquisition
Band 3: Die Prophezeiung (erscheint am 09. Januar 2018)


Ich danke dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.


(*Anmerkung: Hinter der Verlinkung zu Amazon steckt ein Affiliate-Link des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)


Dienstag, 6. Juni 2017

Rezension zu „Mörderische Hingabe“ von J. D. Robb


Quelle: Blanvalet Verlag



Infos zum Buch:


Titel: Mörderische Hingabe
Autor: J. D. Robb
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erschienen am: 17. Oktober 2016
Taschenbuch: 512 Seiten
ISBN:  978-3-7341-0130-4
Print: 9,99 Euro
EBook: 8,99 Euro
Link zur Bestellung: Blanvalet Verlag, Amazon








„Eve Dallas ist gerade aus dem Urlaub zurück, als zwei grauenvolle Morde New York erschüttern: Der Chauffeur einer Luxuslimousine wurde mit dem Bolzen einer Armbrust durchbohrt, ein Edel-Callgirl mit einem Bajonett erstochen … Die Fälle scheinen zunächst keine Verbindung miteinander zu haben – bis auf die Vorliebe des Killers für außergewöhnliche Waffen. Eve Dallas ahnt, dass er bald wieder zuschlagen wird, aber wann? Und wer wird sein nächstes Opfer sein? Eve taucht mit ihren Ermittlungen in einen auserlesenen Kreis ein, zu dem auch ihr Mann Roarke gehört – und damit in das Zentrum eines perversen, wahnsinnigen Spiels …“


Meine Meinung:

Das Buch beginnt sehr amüsant. Eve und Roarke machen in ihrem Urlaub einen Abstecher nach Irland und mit der vielen Natur kommt Eve so gar nicht klar. Das hat einen schönen Einblick in das Leben der beiden gegeben. Doch selbst in ihrem Urlaub stößt Eve auf eine Leiche. Dies wird aber nur zur Randgeschichte und hat mit dem Hauptgeschehen im Buch noch nichts zu tun. Das fand ich etwas schade. Irgendwie hätte ich mich gefreut, wenn mehr daraus gemacht worden wäre. Trotzdem nimmt diese Nebenhandlung relativ viel Raum in der Geschichte ein.

Überraschenderweise steht dann auch der Täter in Eve’s Hauptfall relativ schnell fest, sodass man ab der Hälfte des Buches schon weiß, wer es war. Doch nun beginnt erst die richtige Puzzlearbeit, denn es müssen Beweise gefunden werden. Das ist eine abwechslungsreiche Herangehensweise an einen Krimi, die ich bisher noch nicht kannte. Auch wenn man weiterhin mit Eve und ihren Kollegen mitfiebert, wird die Spannung dadurch geschmälert.

Die Charaktere konnten mich überzeugen. Eve ist eine starke Persönlichkeit, die trotzdem ihre Eigenarten hat. Roarke ist stets an ihrer Seite. Sie sind einfach ein tolles Paar. Ihre Kollegin Peabody schafft es mit ihrer natürlichen Art und Ehrlichkeit, so einige Male ein Lächeln auf mein Gesicht zu zaubern.

Der Schreibstil war gut und verständlich. Es hätte wie gesagt, noch etwas fesselnder und spannender sein können. Leider haben sich jedoch so einige Schreib-  und Logikfehler in die Geschichte gemischt. Das fand ich schon etwas störend.


Cover:

Das Cover ist schlicht und einfach. Durch das schwarz und die Blume strahlt es trotzdem etwas Elegantes aus. Es passt gut zum Krimi mit einer weiblichen Hauptprotagonistin.


Fazit:

Das Buch sorgt für eine gute und abwechslungsreiche Unterhaltung, die aber auch einige Schwächen hat.

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Möpsen.



In der Reihe erschienen sind:

1. Rendezvous mit einem Mörder
2. Tödliche Küsse
3. Eine mörderische Hochzeit
4. Bis in den Tod
5. Der Kuss des Killers
6. Mord ist ihre Leidenschaft
7. Liebesnacht mit einem Mörder
8. Der Tod ist mein
9. Ein feuriger Verehrer
10. Spiel mit dem Mörder
11. Sündige Rache
12. Symphonie des Todes
13. Das Lächeln des Killers
14. Einladung zum Mord
15. Tödliche Unschuld
16. Der Hauch des Bösen
17. Das Herz des Mörders
18. Im Tod vereint
19. Tanz mit dem Tod
20. In den Armen der Nacht
21. Stich ins Herz
22. Stirb, Schätzchen, stirb
23. In Liebe und Tod
24. Sanft kommt der Tod
25. Mörderische Sehnsucht
26. Ein sündiges Alibi
27. Im Namen des Todes
28. Tödliche Verehrung
29. Süßer Ruf des Todes
30. Sündiges Spiel
31. Mörderische Hingabe
32. Verrat aus Leidenschaft
33. In Rache entflammt
34. Tödlicher Ruhm (erscheint am 18.12.2017)


Ich danke dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.


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Freitag, 2. Juni 2017

Rezension zu „Unsterblich 3 – Tor der Ewigkeit“ von Julie Kagawa

Quelle: Heyne Verlag




Infos zum Buch:

Titel: Unsterblich – Tor der Ewigkeit
Autor: Julie Kagawa
Verlag: Heyne Verlag
Erschienen am: 9. Januar 2017
Taschenbuch: 496 Seiten
ISBN:  978-3-453-31815-1
Print: 9,99 Euro
EBook: 8,99 Euro
Link zur Bestellung: Heyne Verlag, Amazon






Klappentext:

„Dunkelheit ist über die Welt gekommen, die Städte liegen in Trümmern, und selbst die Vampire sind nicht mehr in Sicherheit. Niemand weiß das besser als die toughe Allison Sekemoto, denn ihr wurde von dem gefährlichen Vampirmeister Sarren das genommen, was ihr am Teuersten war. Begleitet von ihrem geheimnisvollen Schöpfer Kanin und ihrem Blutsbruder Jackal nimmt Allie die Verfolgung Sarrens auf, um sich an ihm zu rächen. Doch Sarren lockt Allie in eine Falle, und plötzlich steht viel mehr auf dem Spiel als nur die Erfüllung von Allies Racheplänen …“


Meine Meinung:

Allie, Kanin und Jackal begeben sich auf die Jagd nach dem durchgeknallten Vampir Sarren und somit in ihre letzte große Schlacht. Während ihres Roadtrips hält Sarren so einige schreckliche und grausame Überraschungen für sie bereit. Der letzte Band der Reihe ist noch actionreicher, spannender und auch bewegender. Dennoch hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, dass sich die Reise der drei etwas hinzieht. Trotz der spannenden Kampfeinlagen scheinen die drei ihrem Ziel nicht wirklich näher zu kommen.

Die Charaktere machen wieder eine tolle Entwicklung durch und werden irgendwie immer mehr zu einer Familie. Das hätte man am Anfang kaum glauben können. Jeder bringt sich auf seine Art und Weise ein und sie wachsen einem dadurch echt ans Herz. Auch Allie beweist wieder, wie stark ihr Charakter geworden ist und schafft es trotzdem ihren Überzeugungen treu zu bleiben.

Ein spannender, blutiger und dramatischer Abschluss der Trilogie, den Ihr Euch nicht entgehen lassen solltet.


Cover:

Das Cover sieht wieder einfach toll aus. Es ist ausdrucksstark. Einerseits ist es wunderschön und doch gleichzeitig düster.


Fazit:

Ein actionreicher und bewegender letzter Band.


Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.



In der Reihe erschienen sind:

Band 1: Tor der Dämmerung
Band 2: Tor der Nacht
Band 3: Tor der Ewigkeit


Ich danke dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.


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Samstag, 27. Mai 2017

Rezension zu „Das dunkle Herz des Waldes“ von Naomi Novik


Quelle: cbj Verlag



Infos zum Buch:

Titel: Das dunkle Herz des Waldes
Autor: Naomi Novik
Verlag: cbj
Erschienen am: 21. November 2016
Gebunden: 576 Seiten
ISBN:  978-3-570-17268-1
Print: 17,99 Euro
EBook: 13,99 Euro
Link zur Bestellung: cbj Verlag, Amazon







Klappentext:

„Agnieszka liebt das Tal, in dem sie lebt: das beschauliche Dorf und den silbern glänzenden Fluss. Doch jenseits des Flusses liegt der Dunkle Wald, ein Hort böser Macht, der seine Schatten auf das Dorf wirft. Einzig der »Drache«, ein Zauberer, kann diese Macht unter Kontrolle halten. Allerdings fordert er einen hohen Preis für seine Hilfe: Alle zehn Jahre wird ein junges Mädchen ausgewählt, das ihm bis zur nächsten Wahl dienen muss – ein Schicksal, das beinahe so schrecklich scheint wie dem bösen Wald zum Opfer zu fallen. Der Zeitpunkt der Wahl naht und alle wissen, wen der Drache aussuchen wird: Agnieszkas beste Freundin Kasia, die schön ist, anmutig, tapfer – alles, was Agnieszka nicht ist. Niemand kann ihre Freundin retten. Doch die Angst um Kasia ist unbegründet. Denn als der Drache kommt, wählt er nicht Kasia, sondern Agnieszka“.


Meine Meinung:

Agnieszka ist ein Mädchen, das kein besonderes Talent hat und eher dazu neigt ungeschickt zu sein. Sie ist nichts Besonderes. Genau das ist es, was sie so glaubwürdig, echt und absolut sympathisch macht. So kann man sich sehr gut in sie hinein versetzen. Trotz der schwierigen Umstände, dass sie den Drachen in seinen Turm begleiten muss, lässt sie sich einfach nicht unterkriegen. Sie versucht sich selbst immer treu zu bleiben und aus jeder Situation das Beste zu machen. Das wichtige ist aber, dass sie jederzeit auf ihr Herz hört und deshalb auch nicht davor zurück schreckt, auch mal die Regeln zu brechen. Sie ist ein Mensch mit Fehlern, aber wahnsinnig liebenswürdig. So jemanden wie Agnieszka würde sich jeder als Freundin wünschen.
Obwohl es sich hier um eine großartige Fantasy-Geschichte handelt, spielt  das Thema Freundschaft eine wichtige Rolle. Denn diese ist es, die die Geschichte und Agnieszka antreibt und entscheidend ist gegen den Kampf gegen das Übel des dunklen Waldes.

Die Geschichte, in die uns Naomi Novik hier entführt ist eine Welt voller Magie, positiver, wie auch sehr düsterer. Der Schreibstil ist so wunderbar bildhaft, dass man regelrecht in die Versuche des Zauberns abtauchen kann. Man sieht vor sich, wie die Magie lebendig wird und wird so auch ein Teil davon, so dass man sie fast selber spüren kann. Aber auch das düstere und Dunkle des Waldes nimmt im Laufe der Zeit immer mehr Gestalt an. Die Geschichte wird immer spannender, fesselnder und auch beängstigender.  Man kann zu keinem Zeitpunkt sehen, wie sich die Geschichte weiter entwickeln wird, dass sie so wunderbar anders ist.

Auch die anderen Charaktere im Buch machen ihren Namen alle Ehre und sind individuell und mit vielen Details gestaltet. Jeder hat seine eigene Geschichte und man lernt sie nach und nach kennen. Auch den Drachen, der anfangs noch extrem verschlossen wirkt, lernt man immer mehr verstehen und ins Herz zu schließen.

Das Buch ist voller Magie und Abenteuer und lebt von Mut und Freundschaft. Lasst Euch diese tolle Geschichte nicht entgehen.


Cover:

Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Über dem Wald braut sich etwas zusammen und das passt hundertprozentig zum Inhalt. Es sieht toll aus und strahlt gleichzeitig etwas Verwunschenes aus.


Fazit:

Ein wahnsinnig bildhafter Schreibstil, der einen absolut mitreißt.


Ich gebe dem Buch 5 von 5 Möpsen.



Ich danke dem cbj Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.


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Sonntag, 7. Mai 2017

Rezension zu „Love Letters to the Dead“ von Ava Dellaira


Quelle: cbt Verlag




Infos zum Buch:

Titel: Love Letters to the Dead
Autor: Ava Dellaira
Verlag: cbt
Erschienen am: 9. Januar 2017
Seiten: 416
ISBN:  978-3570311295
Gebunden:17,99 Euro
Taschenbuch: 9,99 Euro
EBook: 8,99 Euro
Link zur Bestellung: cbt Verlag, Amazon






Kurzbeschreibung:

 „Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …“


Meine Meinung:

Laurel hat kürzlich ihre Schwester May verloren. Sie kommt damit noch nicht klar. Erst als sie in der Schule die Aufgabe erhält, einen Brief an einen Toten zu schreiben, nutzt sie diese Gelegenheit um May’s Tod nach und nach zu verarbeiten. Laurel hat Schwierigkeiten ihren Alltag zu bezwingen. Ständig vergleicht sie sich mit May oder kleidet sich sogar wie sie. Sie hat Probleme damit ohne ihre Schwester klar zu kommen. Die Briefe an verschiedene verstorbene Persönlichkeiten helfen ihr dabei ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Das gesamte Buch ist deshalb in Briefform geschrieben. Das verleiht der Geschichte etwas von einem Tagebuch. Dadurch ist sie sehr ehrlich und tiefgründig. Allerdings hatte ich auch das Gefühl eben nur Etappen aus Laurel’s Leben mitzuerleben und mir hat besonders anfangs irgendwie der Faden gefehlt. Ich habe zwar verschiedene Erlebnisse von Laurel miterleben dürfen, aber irgendwie keine Entwicklung in der Geschichte gesehen. Es war auch nicht zu erkennen, wo das Buch mich hinführen würde. Nach mehreren Anläufen habe ich mich dann doch dazu durchgerungen das Buch weiterzulesen und bin sehr froh darüber. Alles läuft darauf hinaus heraus zu finden, was tatsächlich mit May geschehen ist. Erst danach kann Laurel ihr Leben in den Griff bekommen. Als dies immer deutlicher wurde, konnte ich mich auch endlich in die Geschichte hinein finden. Dadurch wurde auch eine emotionale Dramatik hinein gebracht, die sich immer mehr zugespitzt hat.

Der Schreibstil ist jugendlich und verständlich. Laurel’s Briefe sind sehr nachdenklich und tiefgründig. Nur anfangs habe ich mich mit dem Schreibstil in Briefform schwer getan, da er mir dadurch irgendwie zu abgehackt gewirkt hat.


Cover:

Das Cover fängt gut die Stimmung ein. Es ist sehr nachdenklich, hat mich aber sofort angesprochen.  


Fazit:

Eine bewegende Geschichte mit der ich aber einige Anlaufschwierigkeiten hatte.


Ich gebe dem Buch 3 von 5 Möpsen.


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Mittwoch, 3. Mai 2017

Rezension zu „Der kleine Elefant, der so gerne einschlafen möchte“ von Carl-Johan Forssén Ehrlin


Quelle: Mosaik Verlag



Infos zum Buch:

Titel: Der kleine Elefant, der so gerne einschlafen möchte
Autor: Carl-Johan Forssén Ehrlin
Verlag: Mosaik Verlag
Erschienen am: 14. November 2016
Gebunden: 32 Seiten
ISBN:  978-3-442-39308-4
Print: 12,99 Euro
EBook: 9,99 Euro
Link zur Bestellung: Mosaik Verlag, Amazon







Klappentext:

„Viele Eltern und ihre Kinder lieben das allabendliche Zubettgehen mit dem kleinen Kaninchen Konrad, der sie sanft und schnell ins Land der Träume entführt. Für sie alle gibt es nun die neue Einschlafgeschichte vom kleinen Elefanten Ellen. Die vom Autor entwickelte Einschlafmethode basiert auf Techniken des Autogenen Trainings sowie Neurolinguistischen Programmierens, und wird von Psychologen und Therapeuten auf der ganzen Welt empfohlen.“


Meine Meinung:

Mich hat die wunderschöne Gestaltung des Buches sofort angesprochen. Auch die Idee, der Einschlafhilfe hat mich sofort neugierig gemacht. Jedoch hat mich die Umsetzung nicht gänzlich überzeugt. Das Kind wird in die Geschichte eingebunden und begibt sich mit dem Elefant Ellen auf die Reise durch den Schlafwald. Durch ständige Erwähnungen der Müdigkeit, gähnen usw. soll beim Kind die Schläfrigkeit hervorgerufen werden. Allerdings war mir das etwas zuviel und zu übertrieben. Wenn ich seitenlang nur vorlese, wie müde das Kind ist und in der Geschichte einfach nichts passiert, finde ich es zu langweilig. Ich hätte mir dann doch etwas mehr Geschichte gewünscht. Es mag auch Kinder geben, die durchaus dadurch einschlafen. Aber eine normale Schlafgeschichte oder unser gemeinsames Schlaflied haben da einen besseren Effekt. Somit kann ich hier lediglich die wundervollen Bilder positiv bewerten, da die Zeichnungen von dem kleinen Elefanten Ellen und den Tieren, denen sie begegnet, äußerst liebevoll und gelungen sind.


Cover:

Das Cover ist zauberhaft und wunderschön gemalt. Genauso schön sind auch alle anderen Bilder im Buch.


Fazit:

Eine Geschichte, die mich nicht überzeugen konnte, weil sie mir zu hypnotisch ist. Die Bilder sind aber sehr liebevoll gezeichnet.


Ich gebe dem Buch 3 von 5 Möpsen.




Ich danke dem Mosaik Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.


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Dienstag, 2. Mai 2017

Rezension zu „Die Dämonenakademie 1 – Der Erwählte“ von Taran Matharu


Quelle: Heyne Verlag




Infos zum Buch:

Titel: Die Dämonenakademie 1 – Der Erwählte
Autor: Taran Matharu
Verlag: Heyne fliegt
Erschienen am: 31. Oktober 2016
Broschiert: 496 Seiten
ISBN:  978-3-453-26984-2
Print: 12,99 Euro
EBook: 9,99 Euro
Link zur Bestellung: Heyne Verlag, Amazon








Klappentext:

„Der 15-jährige Waisenjunge und Hufschmiedlehrling Fletcher hat es nicht leicht in seinem Dorf. Vor allem Didric, der verwöhnte Sohn des reichsten Mannes, macht ihm das Leben zur Hölle. Doch dann entdeckt Fletcher, dass er die seltene Gabe besitzt, einen Dämon zu beschwören – den feuerspuckenden Ignatius. Als Fletcher eines Verbrechens angeklagt wird, das er nicht begangen hat, müssen er und Ignatius fliehen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zu einer geheimnisvollen Akademie, auf der Fletcher zum Dämonenkrieger ausgebildet werden soll, denn Orks drohen, die Welt der Menschen zu überfallen. Für den jungen Hufschmied und den kleinen Dämon beginnt das größte und gefährlichste Abenteuer ihres Lebens.“


Meine Meinung:

Als ich das erste Mal das Buch in den Händen gehalten und durchgeblättert habe, war ich sofort begeistert. Der Grund ist, dass es am Ende des Buches ein Dämonologie-Verzeichnis gibt. Es ist ganz wundervoll gezeichnet und gespickt mit vielen Informationen zu den verschiedensten Dämonen. Es ist wie eine Art Handbuch oder Notizbuch gemacht. Dadurch wurde ich sofort neugierig und wollte am liebsten sofort mit dem Lesen beginnen.

Doch nicht nur die Aufmachung, sondern auch der Inhalt konnte mich absolut überzeugen. Die Welt in der Fletcher lebt trotzt nur so vor Vorurteilen und Diskriminierung. Das ist teilweise sehr erschütternd. Trotzdem hat und behält Fletcher sein gutes Herz und schafft es im Laufe der Geschichte mit so einigen Vorurteilen aufzuräumen. Durch Fletcher’s Leben und seine Erfahrungen, die er vor und während seiner Zeit auf der Dämonenakademie macht, lernt man seine Welt kennen und was in ihr so alles schief läuft. Dennoch schafft er es sich selber treu zu bleiben. Flechters Fähigkeit einen Dämonen heraufzubeschwören, hat es ihm möglich gemacht auf die Akademie zu gehen, trotzdem war er zu keinem Zeitpunkt so übermäßig begabt, dass es unrealistisch gewirkt hätte. Der Autor hat hier eine wunderbare Balance geschaffen und einen Protagonisten, mit dem man sich vorstellen kann, gemeinsam Pferde zu stehlen. Es ist eine Geschichte die zeigt, dass Freundschaft stärker als Vorurteile ist.

Auch die Fantasy-Welt, die der Autor geschaffen hat ist sehr vielfältig. Es gibt Altbekanntes zu entdecken und viel Neues. Dennoch merkt man, dass man mit dem ersten Band erst am Anfang einer großen Geschichte steht und so bleiben noch einige Fragen offen. Besonders das schockierende und offene Ende, lassen die Zeit bis zum Erscheinen der Fortsetzung nur langsam vergehen. Ich kann es kaum erwarten.

Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Es gibt immer wieder spannende Momente, die sich mit tiefgründigen abwechseln, sodass man das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen kann und gar nicht merkt, wie die Zeit beim Lesen vergeht. Ich kann Euch Fletcher’s Geschichte nur empfehlen.
   

Cover:

Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und beinhaltet viele wunderbare Details, die sich alle in der Geschichte wiederfinden. Ich habe es geliebt, während des Lesens immer wieder zwischendurch auf das Cover zu schauen und neue Details und ihre Bedeutung zu entdecken.


Fazit:

Ein großartiger Auftakt in eine spannende und tiefgründige Fantasy-Welt.


Ich gebe dem Buch 5 von 5 Möpsen.


In der Reihe erschienen sind:

Band 1: Der Erwählte
Band 3: Die Prophezeiung (erscheint am 09. Januar 2018)


Ich danke dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.


(*Anmerkung: Hinter der Verlinkung zu Amazon steckt ein Affiliate-Link des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)



Donnerstag, 30. März 2017

Rezension zu „Kater Anton und das Weihnachtsglück“ von Angela Troni


Quelle: Goldmann Verlag




Infos zum Buch:

Titel: Kater Anton und das Weihnachtsglück
Autor: Angela Troni
Verlag: Goldmann Verlag
Erschienen am: 14. November 2016
Gebunden: 224 Seiten
ISBN:  978-3442314249
Print: 14,99 Euro
EBook: 11,99 Euro
Link zur Bestellung: Goldmann Verlag, Amazon






Kurzbeschreibung:

 „Kater Anton reist nicht gerne, aber er freut sich auf das winterliche Dijon, wo seine Besitzerin Ella mit ihrem neuen Freund Xavier die Weihnachtsferien verbringen möchte. Sie wohnen ganz romantisch im hübschen Fachwerkhäuschen von Madame Bernard, die im Erdgeschoss eine Honigkuchenbäckerei betreibt, und genießen ihr Glück. Doch dann taucht der Anwalt Fréderic Burgoin auf, der den Laden für einen Großkunden aufkaufen soll, und bedroht die alte Dame. Zwei Tage später ist sie spurlos verschwunden – und mit ihr das uralte Familienrezept. Ella und Xavier wollen die Bäckerei retten. Nur wie? Da tritt Kater Anton auf den Plan ...“


Meine Meinung:

Ella reist nach Dijon zu ihrem neuen Freund. Natürlich darf auch ihr Kater Anton bei der Reise nicht fehlen. Dem gefällt das Reisen gar nicht und das schlimmste ist auch noch, dass Ella sein Lieblingsfutter zuhause vergessen hat. Retterin in der Not ist die gutmütige Bäckerin Madame Bernard, die den verwöhnten Kater mit ihren leckeren Honigkuchen vor dem drohenden Hungertod bewahrt. So dramatisch ist das ganze natürlich nur aus der Sicht von Kater Anton. Das Buch ist abwechselnd aus seiner und aus der Sicht von Ella geschrieben. So erleben wir diese witzige, liebevolle und dramatische Geschichte gleichzeitig aus zwei völlig verschiedenen Perspektiven. Dadurch werden die Erlebnisse immer wieder aufgelockert und zaubern einem ein Schmunzeln ins Gesicht.

Doch die Geschichte hat auch spannende Momente. Irgendetwas geht vor in der Bäckerei. Dann verschwindet eines Tages auch noch Madame Bernard und nun liegt es an Antons Spürnase, der Ursache auf den Grund zu gehen.

Das Buch ist eine wundervolle Familien- und Weihnachtsgeschichte. Der Schreibstil ist flüssig. Die verschiedenen Perspektiven sorgen für viel Abwechslung. Gerade Katzenbesitzer, werden bei Antons Eigenheiten sicherlich auch die eine oder andere Übereinstimmung zu ihrer Katze finden, die die Geschichte zu einem besonderen Erlebnis machen.


Cover:

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Kater Anton ist einfach süß und gibt auch hier den Ton an.


Fazit:

Eine schöne Familiengeschichte, die vor allem an kalten Winterabenden das Herz erwärmen wird.


Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.


Ich danke dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar.



Mittwoch, 9. November 2016

Rezension zu „The Cage - Entführt“ von Meghan Shepherd


Quelle: Heyne Verlag




Infos zum Buch:

Titel: The Cage - Entführt
Autor: Meghan Shepherd
Verlag: Heyne Verlag
Erschienen am: 29. August 2016
Broschiert: 464 Seiten
ISBN:  978-3453268937
Print: 12,99 Euro
EBook: 9,99 Euro
Link zur Bestellung: Heyne Verlag, Amazon







Kurzbeschreibung:

 „Die 16-jährige Cora erwacht mitten in einer Wüste. Sie wurde offensichtlich entführt! Aber von wem? Und wo um Himmels willen ist sie gelandet? Denn an die Wüste grenzen eine arktische Tundra und das Meer, dahinter liegt eine filmkulissenartige Stadt. Fünf weitere Jugendliche irren durch die merkwürdige und, wie sich bald zeigt, sehr gefährliche Szenerie. Und dann tritt Cassian auf: ein unglaublich schöner junger Mann, der sich als ihr Wächter vorstellt. Ihr Wächter in einem Zoo, Millionen Kilometer von zu Hause entfernt. Eine Flucht scheint unmöglich zu sein. Bis sich zwischen Cora und Cassian eine verbotene Anziehung entwickelt. Doch kann Cora ihm genug vertrauen, um zu fliehen?“


Meine Meinung:

Ein spannender Auftakt in eine neue Dystopie. Cora wacht zusammen mit anderen jugendlichen in einer für sie speziell geschaffenen künstlichen Umgebung auf. Dort sollen sie laut ihrer Entführer künftig leben und sich an die Regeln halten. Nun liegt es an Cora und den anderen herauszufinden, was wirklich geschehen ist und was ihre Entführer tatsächlich vorhaben. Aber auch zwischenmenschlich gibt es etliche Spannungen. Einerseits liegt es daran, dass direkt bei ihrer Ankunft, bzw. bei ihrem Aufwachen in der Welt, ein Mädchen tot aufgefunden wird. Andererseits liegt es daran, dass die Charaktere sehr unterschiedlich und vielfältig sind. Jeder hat seine Geheimnisse und Pläne mit den Gegebenheiten umzugehen. Dann gibt es noch jemanden, der willentlich versucht Zwietracht zu säen. Es beginnt nicht nur ein aussichtsloser Kampf gegen ihre außerirdischen Entführer, sondern auch untereinander.

Das Buch ist aus der Sicht von allen fünf Hauptprotagonisten geschrieben. Ihre Sichtweisen wechseln sich ab. Dadurch erfährt man einiges über ihre Vergangenheit, dass sie vor den anderen zu verstecken versuchen. Doch es bleiben auch noch viele Geheimnisse, die im Laufe der Geschichte für etliche überraschende Wendungen sorgen.
Der Schreibstil war spannend, bedrückend und flüssig, sodass man sofort gefesselt ist.
 Am Ende gibt es einen großen Cliffhanger und es bleiben auch noch viele Fragen offen, die absolut neugierig auf die Fortsetzung machen. Das Buch lebt von einer düsteren und bedrückenden Stimmung. Die Situation scheint aussichtslos. Aber man weiß nicht, was die Außerirdischen wirklich verheimlichen. Mit den Charakteren bin ich nicht wirklich warm geworden, da sie sehr zwielichtig sind. Einzig Cora scheint einen aufrichtigen Eindruck zu machen. Ich bin sehr gespannt, wie diese sich im zweiten Band entwickeln werden.


Cover:

Das Cover strahlt eine düstere Stimmung aus und hat mich sofort angesprochen. Die Protagonistin wirkt stark und entschlossen. Ich hätte gedacht, dass es sich hierbei um die Hauptprotagonistin Cora handelt, doch diese ist im Buch blond. Das fand ich etwas irritierend.


Fazit:

Ein spannender und düsterer Auftakt, der noch etwas Luft nach oben hat.


Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.


In der Reihe erschienen sind:

Band 1: Entführt
Band 2: Gejagt (erscheint am 09.05.2017)
Band 3: Zerstört (erscheint am 22.03.2018)


Ich danke dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.