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Montag, 11. Dezember 2017

Rezension zu „Rebellious Hearts – Lovestory für dich“ von Sarah Nisse


Quelle: Arena Verlag





Infos zum Buch:

Titel: Rebellious Hearts – Lovestory für dich
Autor: Sarah Nisse
Verlag: digi:tales (Arena Verlag)
Erschienen am: 6. Dezember 2017
Seiten: 350
ISBN: 978-3-401-84005-5
EBook: 3,99 Euro








Kurzbeschreibung:

„***Du wurdest auserwählt, an dem interaktiven Game BrotherHood teilzunehmen. Öffne jetzt die App und du wirst dich fragen, wie du jemals ohne diesen Kick leben konntest!***

Manon weiß nicht, woher die mysteriöse App kommt, die sich wie von selbst auf ihrem Handy installiert hat. Aber sie kommt gerade recht, denn Manon würde fast alles tun, um ihrem sorglosen, aber unendlich tristen Leben als Tochter eines reichen, einflussreichen Politikers zu entkommen. Obwohl sie jeder darum beneidet, ödet Manon einfach alles an, dort auf der elitären Île Saint-Louis mitten im Herzen von Paris. BrotherHood schafft Abhilfe, schon bald findet sie sich in einem Rausch aus Spiel, Abenteuer und Rache wieder. Bis aus Spiel ernst wird und es erste Verletzte gibt. Und was hat David, ihr geheimnisvoller Nachhilfelehrer, der wie aus dem Nichts in ihr Leben getreten ist, mit der ganzen Sache zu tun? Manon muss sich fragen, wem sie noch vertrauen kann. Und wie weit sie bereit ist zu gehen.“
(Quelle: Arena Verlag)


Meine Meinung:

Manon wächst als Tochter eines reichen Politikers auf, muss aber ständig damit kämpfen, dass sie nicht den Ansprüchen ihrer Eltern entspricht. Sie hat es schwer in ihrer Familie und ist deshalb ein perfektes Opfer für „BrotherHood“. David hingegen kommt aus ärmlichen Verhältnissen, musste die Schule abbrechen und versucht sich um seine Familie zu kümmern.

Ich fand an ihm gut, dass er nicht aufgibt, egal welche Steine ihm in den Weg gelegt werden. Er versucht Dinge zu ändern und hinterfragt auch schon mal bestimmte Ereignisse. Er hat ein gutes Herz und versucht das richtige zu tun, obwohl er diesen Weg erst noch finden muss.

Manon stand ich sehr zwiegespalten gegenüber. Einerseits habe ich es bewundert, dass sie die Kunst liebt und eben nicht so versnobt ist, wie ihre Eltern. Andererseits hatte sie in anderen Dingen oftmals eine „Ist mir doch egal“ – Stimmung, die mir an ihr nicht gefallen hat. Der Weitblick hat mir bei ihr irgendwie gefehlt. Doch das war sicherlich auch ein Stückweit notwendig für die Geschichte, damit die Handlung die gewisse Spannung entwickeln kann. Denn mit der App „BrotherHood“ begibt sich Manon auf ein gefährliches Abenteuer. Als Leser wollte ich immer unbedingt wissen, was „BrotherHood“ wirklich vorhat und ob Manon und David sich dieser Schlinge noch entziehen können. Ebenso war es schön zu sehen, wie zwei so extrem unterschiedliche Personen, sich wohl gegenseitig annähern. Dennoch spielt die Liebesgeschichte aber eine Nebenrolle.

Sarah Nisse hat einen leichten und sehr spannenden Schreibstil. Gleichzeitig regt das Buch auch zum Nachdenken an. Denn nicht nur die Unterschiede in der Gesellschaft werden aufgezeigt, sondern auch wo die moralischen Grenzen bei den Menschen liegen. Das macht die Geschichte aktuell und Gesellschaftskritisch.


Cover:

Das Cover lässt schon erahnen, dass die Geschichte spannend und mysteriös wird. Es ist ausdrucksstark und passt sehr gut zum Inhalt.


Fazit:

Ein gefährliches Abenteuer, das aber auch zum Nachdenken anregt.    


Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.


Ich danke digi:tales für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.


Donnerstag, 4. Mai 2017

Rezension zu „Sakura – die Volkommenen“ von Kim Kestner


Quelle: Arena Verlag




Infos zum Buch:

Titel: Sakura – Die Vollkommenen
Autor: Kim Kestner
Verlag: digi:tales
Erschienen am: 23. März 2017
Seiten: 408
ISBN:  978-3-401-84001-7
EBook: 3,99 Euro
Link zur Bestellung: Arena Verlag, Amazon







Klappentext:

 „Es ist die einzige Chance, die sie je haben wird: Als der Kaiser zur „Blüte“ aufruft, weiß Juri, was sie zu tun hat. Aber das Auswahlverfahren, bei dem am Ende nur die Vollkommenen einen Platz an der Oberfläche erhalten, ist hart und unbarmherzig -  und Juri nicht makellos genug, um daran teilzunehmen. Trotzdem kann sie nichts davon abhalten. Die dunkle Höhle, in der sie ihr ganzes Leben verbringen musste, will sie um jeden Preis verlassen. Verkleidet als Junge, schmuggelt sie sich unter die Probanden. Doch ausgerechnet der Sohn des Kaisers wird auf sie aufmerksam. Hat er Juris Tarnung durchschaut? Oder spielt auch der Prinz ein doppeltes Spiel?“


Meine Meinung:

In Juri’s Welt leben die Menschen auf verschiedenen Ebenen und Juri in der untersten. Die Lebensbedingungen sind dort einfach menschenunwürdig und nur grausam. Der Schreibstil der Autorin ist da sehr bildhaft und man kann sich die Welt gut vorstellen. Sie schafft es den Leser zu schockieren und beim Lesen läuft einem ein richtiger Schauer über den Rücken. Als der Kaiser dann die sogenannte „Blüte“ ausruft, gibt es erstmals einen Funken Hoffnung. Hoffnung auf ein Leben unter dem Sonnenlicht. Die verschiedenen Prüfungen, die Juri und viele andere Jungen und Mädchen überstehen müssen dienen einer Auslese. Jedoch hat sich mir nicht ganz erschlossen, wie die Art der Prüfungen mit dem Zweck der „Blüte“ überein kommen.
Die Welt die Kim Kestner geschaffen hat, weißt durchaus Ähnlichkeiten mit anderen Dystopien auf und ist trotzdem doch ganz anders. Das mag einerseits daran liegen, dass sie Ansätze von japanischen Mythen und Sagen eingearbeitet hat oder andererseits auch an den Extremen dieser Welt. Damit meine ich welche brutalen, kalten und auch ekligen Zustände dort herrschen.

Die Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich überzeugen. Das Ende auch nicht richtig, da ich das Geschehen dort nicht zu hundertprozent nachvollziehen konnte. Es hätte der Geschichte gut getan, wenn es etwas mehr ausgearbeitet worden wäre.

Die Protagonisten hat die Autorin jedoch ganz wunderbar gemacht. Sie sind so unterschiedlich und niemand ist perfekt. Jeder hat andere Stärken und Schwächen und so zeigt uns die Geschichte einmal mehr, wie bedeutsam Zusammenhalt und Freundschaft sind. Die Charaktere verhalten sich nachvollziehbar und man leidet absolut mit ihnen.

Alles in allem handelt es sich um eine sehr düstere Geschichte, für die man starke Nerven braucht. Für den einen oder anderen könnte das Buch vielleicht zu heftig sein. Man sollte schon ein hartgesottener Dystopien-Leser sein, um mit dieser Welt klar zu kommen.


Cover:

Das Cover ist wieder wunderschön und hat mich sofort angesprochen. Allerdings lässt es nicht vermuten, welch düstere und grausame Geschichte sich dahinter verbirgt und kann vom ersten Eindruck her täuschen.


Fazit:

Eine schockierende Dystopie der etwas anderen Art.


Ich gebe dem Buch knappe 4 von 5 Möpsen.




Ich danke dem Arena Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.


(*Anmerkung: Hinter der Verlinkung zu Amazon steckt ein Affiliate-Link des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)