Samstag, 17. Juni 2017

Rezension zu „Isle of Gods – Die Kinder von Atlantis“ von Alia Cruz


Quelle: Carlsen Verlag



Infos zum Buch:

Titel: Isle of Gods – Die Kinder von Atlantis
Autor: Alia Cruz
Verlag: Impress
Erschienen am: 6. April 2017
Seiten: 263
ISBN: 978-3-646-60309-5
EBook: 3,99 Euro
Link zur Bestellung: Carlsen Verlag, Amazon








Kurzbeschreibung:

 „Um sich selbst vor dem Aussterben zu bewahren, entsandten die griechischen Götter einst fünf direkte Nachkommen auf die versunkene Insel Atlantis. Dort sollten sie bis zu ihrem Erwachsenenalter ein behütetes Leben führen, um sich nach dem Eintreten ihrer göttlichen Fähigkeiten mit den Stärksten der Insel zu paaren und Kinder zu gebären. So lautet die Legende, die Isabel ein Leben lang begleitet hat. Sie ist eine der fünf Auserwählten, nun fast volljährig und immer noch ohne göttliche Eigenschaften. Sie lebt in Luxus und Überfluss, während die anderen Jugendlichen der Insel in Arenakämpfen ums Überleben und um die Hand eines der Götterkinder ringen. Darunter auch der momentane Champion Quinn, der nichts von der Legende hält…“


Meine Meinung:

Weil die Götter immer mehr ihre Kräfte verlieren, schmieden sie  einen Plan. Sie schicken ihre Kinder auf die Insel Atlantis. Dort sollen sie ihnen zu neuen Kräften verhelfen. Doch was für die Götter einfach klingt, stürzt die Atlanter in eine traurige und grausame Zeit. Die fünf Götterkinder sollen mit den stärksten Kriegern verheiratet werden. Dazu werden die Kinder schon von klein auf in Lagern trainiert, bis sie dann irgendwann bis auf den Tod kämpfen müssen. Dieser grausame Alltag schürt nicht nur Zorn unter den Atlantern, sondern sorgt auch für Unmut und Unverständnis unter den Götterkindern. Doch kann der Rat, der die Gesetze macht, aufgehalten werden?

Die Autorin hat hier eine sehr abwechslungsreiche Geschichte rund um die Götter geschaffen, die mich sehr fasziniert hat. Atlantis bietet eine wunderbare Kulisse, die einen zum Träumen einlädt. Gleichzeitig trüben die Grausamkeiten, die die Kinder durchleben müssen, dieses märchenhafte Bild. Die Schlingen um die Kämpfer und die Götterkinder zieht sich immer mehr zu und gerade, wenn alle zusammenhalten sollten, bricht die Gemeinschaft immer mehr auseinander. Die Geschichte spielt von Freundschaft und Liebe. Kann sie stärker als der Wille der Götter sein? Die Autorin hält so einige Überraschungen bereit und so beginnt schon bald ein spannendes und nervenaufreibendes Abenteuer.

Das Buch ist in der Erzählperspektive geschrieben. Dadurch können wir gleichzeitig die Erlebnisse bei den Götterkindern, bei den Atlantern und bei den Göttern selbst miterleben. Der Schreibstil ist flüssig und emotional. Die traumhafte Kulisse wird wunderbar eingefangen und auch die Spannung kommt nicht zu kurz.
Lediglich bei einigen wenigen Geschehnissen hätte ich mir noch genauere Schilderungen zum besseren Verständnis gewünscht. Dies hielt sich aber in Grenzen, so dass man der Geschichte trotzdem folgen konnte. Trotzdem hätte das Buch ruhig etwas länger sein können.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und doch auf ihre Art und Weise beeindruckend. Während Quinn schon immer sehr stark sein musste, müssen die Götterkinder erst noch mit den Gefahren wachsen. Bei ihnen überzeugt vor allem ihr gutes Herz. Die Charaktere konnten sich aufgrund der Kürze der Geschichte vielleicht nicht so entfalten, wie sie es verdient hätten. Ich hätte locker noch hundert Seiten mehr lesen können. Lasst Euch in die zauberhafte Kulisse von Atlantis und in ein tolles Abenteuer entführen.


Cover:

Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Es ist mir sofort ins Auge gestochen. Es strahlt eine wunderbare Inselromantik aus und gleichzeitig etwas Magisches.


Fazit:

Eine tolle Geschichte rund um die Mythologie.


Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.




Ich danke dem Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.



(*Anmerkung: Hinter der Verlinkung zu Amazon steckt ein Affiliate-Link des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)


Keine Kommentare:

Kommentar posten